Kryptoindustrie gedeiht auf dem afrikanischen Kontinent

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IN KÜRZE
  • Gebiete Afrikas erweisen sich weiterhin als Hotspot für Kryptowährungsinteressen.

  • In den letzten Wochen haben mehrere Entwicklungen die Branche auf dem Kontinent erweitert.

  • Das Google-Suchvolumen zeigt ein hohes Interesse für Bitcoin und Kryptowährung an.

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Afrika entwickelte sich schnell zu einem der Hotspots auf der Welt für Bitcoin- und Kryptowährungsinteressen. In den letzten Wochen gab es mehrere Entwicklungen, die eine florierende Industrie auf dem Kontinent unterstützen.



Zu den Entwicklungen gehören die Aufnahme von USDT in Afrikas größten Peer-to-Peer-Markt (P2P), sowie die Ausweitung der Dienste für Krypto-Börsen und die Einführung von Geschenkkarten in weiteren Ländern. Ferner trat einer großen südafrikanischen Bank dem Contour Blockchain Network bei. Die Daten von Google Trends zeigen das wachsende Interesse Afrikas an digitalen Assets.

Die Kryptowährungsindustrie setzt ihre Expansion in Afrika fort.

Seit Jahren spekulieren Befürworter der Technologie, dass Kryptowährungen bei Personen ohne Zugang zu modernen Bankdienstleistungen eine größere Akzeptanz finden könnten. Laut ItNewsAfrica.com haben 66 % der Afrikaner südlich der Sahara „keine Bankverbindung“.



Die Menschen in sogenannten „Entwicklungsländern“, denen der Zugang zu Bankdienstleistungen fehlt, sind von einer zunehmend digitalen Weltwirtschaft weitgehend ausgeschlossen. Kryptowährungen scheinen dies  jedoch zu ändern.

Der Twitter-Nutzer und Kryptowährungs-Befürworter Elisha (@ghcryptoguy) hebt hervor, dass es in den letzten Wochen zahlreiche Branchenentwicklungen in Afrika gab. Elisha (GHCryptoGuy twittert:

Diese Woche in Crypto & Blockchain (Afrika):

1. YellowCard tritt Tansania bei.

2. Die Standard Bank tritt dem Contour Blockchain Network bei.

3. Paxful fügt den USDT P2P-Handel hinzu.

4. FastBitcoins arbeitet mit Flexepin zusammen.

5. Afrika führt immer noch die # Bitcoin-Suche an 🙂

Verbreitung von Krypto-Börsen- und Geschenkkartendiensten

Zwei Entwicklungen in der letzten Woche, werden es mehr Afrikanern möglich machen, Kryptowährungen bei verschiedenen Online-Händlern einzusetzen. Zunächst kündigte die auf Afrika ausgerichtete Krypto-Börse- und Geschenkkartenplattform Yellow Card an, ihre Dienste in Tansania anzubieten. Yellow Card twittert:

Wir sind bereit für dich, Tansania! Machen Sie sich bereit für den besten Weg, Bitcoin zu kaufen, zu verkaufen, zu senden und zu empfangen.

Das Unternehmen ermöglicht es Benutzern, Kryptowährungen entweder online oder im Laden zu kaufen oder zu verkaufen. Infolgedessen hat es sich bei denjenigen als beliebt erwiesen, die Überweisungszahlungen zurück in die Heimat senden.

Kürzlich war in einem Reuters-Bericht zu lesen, dass sich das Volumen der Plattform im Jahr 2020 verfünffacht hat. Laut Yellow Card wurden allein im August Kryptowährungszahlungen in Höhe von 25 Millionen USD abgewickelt.

Auf anderen Medien hieß es, dass FastBitcoins ein Dienst, mit dem Benutzer Bitcoin online und an realen Standorten kaufen und verkaufen können, eine Partnerschaft mit Flexepin eingegangen ist. Laut der Website von Flexepin bietet das Unternehmen Gutscheindienste für Bargeldaufladungen an, mit denen Personen ohne Bankkonto online einkaufen können.

Die am 24. September angekündigte Partnerschaft erhöht die Abdeckung von FastBitcoins erheblich. FastBitcoins ist jetzt 14 afrikanischen Nationen aktiv.

Zusätzliche Entwicklungen fördern das Interesse Afrikas

Vor kurzem hat Afrikas beliebtester Peer-to-Peer-Kryptowährungsaustausch, Paxful, den Handel mit USDT hinzugefügt. Die Einbeziehung der Stablecoin soll Berichten zufolge dazu beitragen, Paxful-Benutzer nicht nur vor der Volatilität von BTC, sondern auch vor Schwankungen der nationalen Währungen schützen. BitKE twittert:

#Paxful fügt #Tether zu seiner Plattform hinzu. https://bitcoinke.io/2020/09/paxful-adds-tether/ @Tether_to @paxful

https://twitter.com/BitcoinKE/status/1304015196562886658?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1304015196562886658%7Ctwgr%5Eshare_3&ref_url=https%3A%2F%2Fd-29201368762807049793.ampproject.net%2F2009112034002%2Fframe.html

Traditionelle Banken in Afrika interessieren sich zunehmend auch für Blockchain-Technologie. In der Ankündigung der letzten Woche wurde hervorgehoben, dass die südafrikanische Standard-Bank dem in Singapur ansässigen Contour Blockchain Trade Finance-Netzwerk beitritt.

Contour verwendet die R3 Corda-Blockchain, um die Effizienz der Bankverarbeitungszeiten zu erhöhen. Die Standard-Bank ist die erste Bank auf dem afrikanischen Kontinent, die sich dem Handelsfinanzierungs-Ökosystem anschließt.

Das Interesse an Bitcoin und Kryptowährung scheint in Afrika dank Entwicklungen wie oben beschrieben zu wachsen. Folglich zeigen die Google Trends-Daten, dass die drei Top-Regionen, die nach dem Begriff „Bitcoin“ suchen, Nigeria, Südafrika und Ghana sind.

Quelle: Three African nations lead global Google searches for „Bitcoin“ | Source: Google Trends

Für den Begriff „Kryptowährung“ belegen Nigeria und Uganda den ersten und zweiten Platz. Auf den Plätzen sechs, sieben und neun liegen Ghana, Südafrika und Kenia.

 

Auf Englisch geschrieben von Rick Delaney, übersetzt von Markus Wald.

 

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