PrivaFund: Effizientes und diversifiziertes Trading

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IN KÜRZE
  • Die Plattform bietet Investoren einen einfachen und dezentralen Zugangspunkt in die Krypto – und vor allem DeFi – Welt.

  • „Interessanterweise war mein erster Berührungspunkt das Krypto-Projekt Ethereum und nicht, wie damals bei vielen anderen, der Bitcoin.“

  • Der CEO und CSO von PrivaFund im Gespräch.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Dezentrale Plattformen für Krypto-Investments, Trading und mehr werden immer beliebter. Eine dieser dezentralen Plattformen für das Trading ist PrivaFund. BeInCrypto hat mit dem Team von PrivaFund gesprochen.



Bei PrivaFund geht es um Trading mit Kryptowährungen. Auf der Webseite lesen wir:

„PrivaFund arbeitet mit einem professionellen und global ansässigen Händlerteam und einer Software zusammen, die das Handelskapital pro Händler automatisch an die Erfolgsquote des jeweiligen Händlers anpasst. PrivaFund Limited basiert auf wesentlichen Säulen, die die perfekte Interaktion für fundamentalen Gewinn und Kapitalsicherheit bieten.“



Die Plattform bietet Investoren einen einfachen und dezentralen Zugangspunkt in die Krypto – und vor allem DeFi – Welt. Nutzer finden hier Daten und Kurse in Echtzeit. Aber auch Wissen rund um die Krypto-Branche und das automatisierte Trading. BeInCrypto wollte es ganz genau wissen und hat mit dem CEO Stephen Harding Rowe und dem CSO Maurice Malherbe gesprochen.

PrivaFund: Anfänge und Vision

Maurice erklärt, dass Kryptowährungen Freiheit und Souveränität versprechen, die eigene Bank zu sein:

„Weder müssen wir uns von Drittparteien vorschreiben lassen, wie viel wir für monetäre Transaktionen zu zahlen haben, noch uns lange Wartezeiten oder Bevormundung gefallen lassen. Natürlich ist damit auch eine gewisse Eigenverantwortung verbunden. Auf der anderen Seite geben uns Kryptowährungen diverse Freiheiten, die wir zuvor nicht hatten. Und diese Bewegung inkludiert zudem global mehrere Milliarden Menschen in das Finanzsystem, die bisher davon ausgeschlossen wurden. Daher sind sie aus meiner Sicht eine fantastische Erfindung und gekommen, um zu bleiben.“

Stephen führt aus, wie die Idee zum Projekt PrivaFund entstanden ist. Während es zunächst um eine Vision in Richtung absolute Einfachheit und einmalige Funktionalität ging, nahm das Projekt schnell größere Formen an:

„Das System wurde nach der Konzeption von mir und unseren Programmierexperten weiter ausgefeilt, über die vergangenen zwei Jahre stetig weiterentwickelt und optimiert. Nach massiven Tests und Versuchen wurde es der Öffentlichkeit präsentiert und am 1. Februar 2021 eingeführt. Ab dem heutigen Zeitpunkt erhalten wir zusätzlich zu unseren eigenen Ideen einiges an wertvollem Feedback unserer Community.“

Stephen erläutert, dass PrivaFund anstrebt, eine der am einfachsten nutzbaren und effizientesten Krypto-Plattformen zu werden, auf der Kunden ihre Krypto-Vermögen langfristig vermehren lassen können:

„Hierbei sind vor allem der einfache Zugang zur Plattform, die hohe Verfügbarkeit der Krypto-Assets, sowie die hohe Transparenz ausschlaggebende Elemente, die den langfristigen Erfolg der Plattform ermöglichen.“

PrivaFund richtet sich an alle, die prinzipiell weniger zeitliche Kapazitäten haben, um ihre Krypto-Assets aktiv zu verwalten und dennoch vom langfristigen Wachstum des Krypto-Marktes profitieren möchten. Hinter der Plattform stehen ungefähr 60 professionelle Trader, die für eine breite Diversifikation der Portfolios sorgen.

Von Krypto-Enthusiasten für Krypto-Enthusiasten

Maurice erzählt, dass er im Jahr 2016 erstmalig in Kontakt mit den Kryptowährungen kam: im Rahmen einer Studienarbeit zum Thema „Einsatzmöglichkeiten von Smart Contracts im Bankenwesen“.

„Interessanterweise war mein erster Berührungspunkt das Krypto-Projekt Ethereum und nicht, wie damals bei vielen anderen, der Bitcoin. Bitcoin war damals noch unter 1.000 US-Dollar und Ethereum auf ungefähr 10 US-Dollar. Ich studierte damals die Funktionsweise der Blockchain-Technologie bis ins letzte Detail. Bei der Einarbeitung halfen mir vor allem die (teils etwas technischen) Bücher von Andreas Antonopoulos, von dem ich heute noch ein großer Fan bin. Als die Marktkapitalisierung 2017 stark anstieg, rief das leider einige schwarze Schafe auf den Plan. Und so setzte ich in den Jahren 2017 und 2018 einige meiner Kryptos in den Sand, wobei ich diesbezüglich leider kein Einzelfall war.“

Basierend auf dieser Erfahrung geht Maurice heute vorsichtiger mit seinen Krypto-Assets um. Vor allem beherzigt er das Sprichwort „Not your keys, not your wallet“.

„Hat man sich dann eine „eiserne Reserve“ geschaffen, gibt es noch immer die Möglichkeit, seine restlichen Kryptos für sich arbeiten zu lassen. Hierzu bieten wir von PrivaFund unseren Kunden entsprechende Möglichkeiten an, um ihre Krypto-Assets risikogestreut und gewinnbringend anzulegen.“

Für Maurice sind Krypto-Assets hauptsächlich eine langfristige Wertanlage. Und besonders Blockchain-Projekte, bei denen Kunden einen Mehrwert durch das Halten der jeweiligen Projekt-Token- oder Coins erlangen, begeistern ihn:

„Beispielsweise kann ich bei der Reiseplattform Travala meine AVA-Token staken und damit einen Teil meiner Reisen bezahlen oder partizipiere durch das Halten von CHSB-Token beim Anbieter Swissborg von kostenlosen Coin- sowie Tokenswaps zwischen verschiedenen Kryptos. So etwas schafft Mehrwert und eine wachsende Community. Gute Dienstleistungen sprechen sich nun mal schnell herum. Das haben wir bei PrivaFund auch schnell gemerkt. Wir haben festgestellt, dass weiterhin neben eines sinnvollen Nutzungszwecks vor allem eine einfache Nutzbarkeit der Schlüssel zu einem zufriedenen Kundenstamm ist.“

Die Zukunft der Kryptowährungen

Maurice erzählt, dass im unternehmerischen Umfeld, beispielsweise in der Prozessautomatisierung, Potenzial für die Krypto-Technologie steckt:

„Ich habe vor ein paar Jahren für einen Telekommunikationsanbieter aus der Schweiz gearbeitet, bei dem ich unter anderem Einblicke in das Mahnwesen unserer Mobile-Kunden erhielt. Mir fiel hierbei auf, dass manche Vorgänge nicht nur einige Ressourcen gebunden, sondern auch die Kunden unzufrieden gestimmt haben.

Hier mal ein Beispiel: Falls ein Mobile-Kunde seine Roaming-Limite überschritten hat, wurde er gesperrt. Kunden konnten erst wieder entsperrt werden, wenn sie eine Ausgleichszahlung leisteten, um weiter telefonieren zu können. Allerdings konnten Zahlungsnachweise nur montags bis freitags entgegengenommen werden und somit mussten sich Kunden, die an einem Wochenende gesperrt wurden, für eine Zahlungsprüfung und erneute Freischaltung teilweise mehrere Tage lang gedulden.“

Über Smart Contracts hätte das Unternehmen den Kunden ohne lange Wartezeit freischalten können.

„Dies hätte nicht nur einen positiven Effekt auf die Kundenzufriedenheit gehabt, sondern auch unnötige Ressourcen eingespart.“

Mittlerweile sind Smart Contracts zu einem festen Bestandteil vieler Unternehmen geworden. Ferner führt Maurice weiter aus, dass Banken und große Unternehmen seit dem DeFi-Hype unter Druck stehen, ihre Produkte und Dienstleistungen zu innovieren:

„Daher gehe ich davon aus, dass weiterhin große Banken nach Fintech-Kooperationen und Optimierungsmöglichkeiten Ausschau halten werden, um ihre Kosten zu senken und Transaktionszeiten zu beschleunigen. Mit der ISO-Norm 20022 zur Harmonisierung des Zahlungsverkehrs gehen sie bereits einen ersten Schritt in Richtung Zukunft. Wenn sie allerdings mit dem DeFi-Markt mithalten wollen, müssen sie auch ihre Produktlandschaft komplett innovieren. Ansonsten werden ihnen – gerade Krypto-affine Anleger – schnell abhandenkommen.“

Ein Bild von BeInCrypto.com

Auf dem Weg zur Massenadaption

Maurice sieht des Weiteren Tendenzen zum Ausbau bestehender Regulierungsmaßnahmen im Blockchain-Bereich.

„Für Unternehmen ist es vor allem wichtig Rechtssicherheit zu haben, bevor sie mit Kryptowährungen in Kontakt treten. Und diese wird im bestehenden Jahr weiter ausgebaut. Klagen wie die der SEC gegen Ripple verunsichern hingegen zwar den Markt, werden ihm aber aus meiner Sicht eher kurz- bis mittelfristig zusetzen.“

Langfristig sieht Maurice großes Potenzial bei Lösungen zur Integration verschiedener Blockchain-Protokolle durch Anbieter, wie beispielsweise Polkadot oder Wanchain.

„Wichtig ist hierbei vor allem die Harmonisierung der derzeit sehr verstreuten Protokoll-Landschaft, um eine Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Blockchain-Lösungen zu ermöglichen. Zukünftig wird es aus meiner Sicht weitere DEX-Plattformen geben, die um Liquidität buhlen werden. Durchsetzen werden sich hierbei aus meiner Sicht vorwiegend Plattformen mit schnellen Transaktionszeiten und geringen Transaktionskosten.“

Aber noch bedarf es an Aufklärungsarbeit, um weniger affine Menschen in den Krypto-Markt einzuführen.

„Einige Systeme sind derzeit noch zu kompliziert, als dass sie von Laien benutzt werden könnten. Mit unserem einzigartigen Konzept ist es daher unser Ziel, vor allem technisch unerfahrenen Menschen die Chance zu geben, schnell und einfach vom Krypto-Markt zu profitieren. Uns ist es vor allem wichtig, auch Laien möglichst schnell die Möglichkeit zu geben, sich bei uns zu registrieren und ohne großes Vorwissen direkt durchzustarten. Wir ermöglichen hierfür unseren Kunden neben Krypto-Einzahlungen auch Einzahlungen via Banktransfer sowie Kreditkarte. Somit müssen unsere Kunden nicht vorerst separat einen Account auf einer Krypto-Börse anlegen, um Kryptowährungen zu erwerben. Stattdessen können sie alle Schritte auf unserer Plattform schnell, einfach und kostengünstig erledigen.“

Anhand der Kundennachfrage möchte das Team in der Zukunft weitere Coins auf der Plattform anbieten. Momentan umfasst das Angebot BTC, ETH, XRP, USDT, USDC, LTC, TRX sowie BCH. Mehr über PrivaFund erfahrt ihr auf der offiziellen Webseite und dem Telegram-Kanal.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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