Vitalik Buterin kritisiert PlanB’s Stock-to-Flow Modell (S2F)

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IN KÜRZE
  • Vitalik Buterin kritisiert das Stock-to-Flow Modell von PlanB als "unwiederlegbar"

  • Historische Daten stützen das Modell zur Vorhersage der Preisentwicklung des Bitcoin

  • S2F Modell genau so gültig wie andere Modelle zur Vorhersage des BTC-Preises auch

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Über den Mitgründer von Ethereum (ETH) und dessen konzeptionellen Erfinder Vitalik Buterin ist viel bekannt. Auch twittert der russisch-kanadische Softwareentwickler und Autor gerne. Als Bitcoin-Analyst war Buterin bisweilen aber weniger bekannt. Dennoch kritisiert er auf Twitter das Stock-to-Flow (S2F) Modell von PlanB für den Bitcoin.



Twitter ist schon eine besondere Umgebung. Die Krypto-Community auf Twitter ist dabei nochmal eine Steigerung. Jüngst twitterte der Mitgründer von Ethereum (ETH), Vitalik Buterin, mal wieder über den Bitcoin (BTC). Dabei scheint er den Rängen der Bitcoin-Analysten beitreten zu wollen und kritisiert ausgerechnet das Stock-to-Flow (S2F) Modell nach PlanB. Das löste eine rege Diskussion aus.

Ist das Stock-to-Flow Modell unwiderlegbar?

Der Niederländer PlanB (@100trillionUSD) selbst und auch sein S2F Modell für den Bitcoin stehen immer wieder im Fokus von Diskussionen auf Twitter. Es gibt Fürsprecher, aber auch Kritiker.



Einer der prominenten Kritiker ist dabei Vitalik Buterin, bekannt als Mitgründer und konzeptioneller Erfinder von Ethereum, aber auch als Softwareentwickler und Autor. In ganzer Manier eines Bitcoin-Analysten stellte Buterin fest:

“Die Theorie, dass [Bitcoin] Halvings den Preis des Bitcoin steigen lassen ist unwiderlegbar.”

Festgemacht hatte Buterin das an den inkonsequenten Preisentwicklungen nach den jeweiligen Halvings in der Vergangenheit.

Es dauerte natürlich nicht lange, bis PlanB selbst antwortete. Der unbekannte Niederländer widersprach Buterin:

Es geht beim S2F Modell in Bezug auf das Bitcoin Halving also weniger um die Hochs im BTC-Kurs, sondern darum, dass das Halving den Bitcoin rar macht. Und wie PlanB richtig feststellt, tendieren Raritäten zu höherem Wert. Mittlerweile war schon eine rege Diskussion um dieses Thema herum entstanden. User debattierten über S2F, Bitcoin und Ethereum. Hier ein paar Ausschnitte:

Ist S2F Modell also nur Humbug?

Die ganze Diskussion an sich geht im Kern zurück auf populäre Annahmen, dass das Bitcoin Halving alle 210.000 Blöcke (alle 4 Jahre) mit einem massiven Preisanstieg des Bitcoin einhergehen. Basierend auf dem S2F Modell müsste der Preis in der Tat ansteigen, wenn ein Ereignis wie das Bitcoin Halving den Zufluss von neuen Bitcoins drosselt. Um genau zu sein, sah das Modell einen BTC-Preis von 100.000 USD noch vor 2021 vor. In ein paar Jahren sollen sogar 288.000 USD erreicht werden!

Vor 2 Wochen wurde das Modell von PlanB selbst um den ersten roten Punkt nach dem Bitcoin Halving 2020 aktualisiert. Das markierte per Prognose den Beginn eines bullischen Marktes bzw. den Beginn von 1 BTC = immer noch weniger als 10.000 USD zu 1 BTC = 100.000 USD.

Auf der anderen Seite stehen harte Fakten. Zum Beispiel der Fakt, dass der Preis des Bitcoin seit dem Halving von 2016 um satte 1.364 % angestiegen ist. Und weil historische Preisverläufe das S2F Modell nach wie vor stützen, fühlt sich PlanB auch sicher, wenn er twittert:

Quelle: PlanB auf Twitter (@100trillionUSD)

Ob das S2F Modell sich bewahrheiten wird und der Bitcoin irgendwann hunderttausende US-Dollar wert sein wird, kann niemand so genau sagen. Was sich aber sicher sagen lässt: Bis eine Theorie einwandfrei widerlegt wurde, bleibt sie gültig. Und das Stock-to-Flow Modell nach PlanB besitzt unter Tradern genau so viel Gültigkeit, wie viele andere Modelle auch.

 

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