Anthropic bestätigt: KI lernt schneller als erwartet, bessere KI zu entwickeln

  • Claude schreibt inzwischen über 80 % des Codes, den Anthropic in die Produktion übernimmt.
  • Ingenieure lieferten 2026 täglich achtmal so viel Code aus wie 2024.
  • In einem Test zur Beschleunigung von Code erzielte Claude das 52-fache Tempo, während erfahrene Entwickler das 4-fache erreichten.
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Anthropic berichtet, dass die eigene Künstliche Intelligenz (KI) nun die Entwicklung neuer KI beschleunigt. Dies ist ein frühes Zeichen für rekursive Selbstverbesserung. Interne Daten zeigen, dass Claude im Mai 2026 mehr als 80% des in die Produktionssysteme übernommenen Codes geschrieben hat.

Diese Information stammt vom Anthropic Institute. Dort wurden vorher unveröffentlichte interne Daten mit öffentlichen Vergleichswerten kombiniert. Die Ergebnisse deuten auf eine Zukunft hin, in der KI-Systeme ihre eigenen Nachfolger entwerfen und entwickeln können.

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Anthropic-Daten deuten auf rekursive Selbstverbesserung: Claude schreibt 80% seines Codes

Bevor der eigene Coding-Agent im Februar 2025 eingeführt wurde, schrieb Claude laut Bericht nur einen niedrigen einstelligen Prozentsatz des übernommenen Codes. Nun liegt der Anteil bei über 80%.

Der Produktivitätsanstieg ist deutlich: Ein typischer Entwickler bei Anthropic brachte im zweiten Quartal 2026 achtmal so viel Code pro Tag ein wie 2024. Menschen geben jetzt hauptsächlich Anweisungen und überprüfen den Code, Claude übernimmt das Schreiben.

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Die Bewertungslücke schließt sich

Anthropic verwendet für jedes Modell denselben Test: Die KI erhält Code, der ein kleines Modell trainiert, und soll diesen beschleunigen. Claude Opus 4 erreichte im Mai 2025 eine dreifache Beschleunigung.

Im April 2026 schaffte das Mythos Preview Modell sogar das 52-fache. Ein geübter Mensch benötigt vier bis acht Stunden, um eine vierfache Steigerung zu erreichen.

Forschungsurteile sind schwieriger zu automatisieren. Wenn Mythos Preview eine Sitzung sah, bevor ein Forscher eine schlechte Entscheidung traf, wählte das Modell in 64% der Fälle einen besseren nächsten Schritt. Im November 2025 lag dieser Wert bei Opus 4.5 bei 51%.

„Von Claude geschriebener Code war Ende 2025 bei Anthropic etwas schlechter als von Menschen geschriebener Code, liegt heute etwa gleichauf, und wir erwarten, dass er innerhalb eines Jahres eindeutig besser wird”, heißt es im Bericht.

Weshalb das Thema über Anthropic hinaus bedeutend ist

Das Unternehmen sieht diesen Trend als möglichen Weg zur rekursiven Selbstverbesserung, bei der die KI ihren eigenen Nachfolger erschafft.

Zugleich weist Anthropic darauf hin, dass Claude noch nicht über das erforderliche Forschungsurteil verfügt, um die wichtigsten Fragestellungen eigenständig zu wählen.

Auch wirtschaftlich ist dies relevant. Anthropic hat vor Kurzem einen vertraulichen Börsengang angemeldet und betont die eigene Ausrichtung auf Sicherheit.

Schnelleres Entwickeln befeuert zudem die KI-Ausrichtung der Krypto-Industrie. Dort führen autonome KI-Agenten im Bereich Krypto Handel und Blockchain-Aufgaben aus.

Ob diese Entwicklung sich weiter beschleunigt oder als S-Kurve abflacht, wird bestimmen, wann KI tatsächlich eigene Nachfolger entwickelt.

Zudem gibt es Berichte, dass Anthropics Konkurrent OpenAI mit ChatGPT ebenfalls bemerkenswerte Fortschritte erzielt und sein eigenes Wachstum verzeichnet.

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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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