Apple muss für den Speicher des iPhone 18 Pro offenbar im Vergleich zum Vorjahr 400% mehr bezahlen. Ein Teil dieser zusätzlichen Kosten dürfte bereits nächste Woche an die Käufer weitergegeben werden.
Das Forschungsunternehmen TrendForce berichtet, dass die Speicherkosten für das Pro-Modell mit 256 Gigabyte fast 400% höher liegen als vor einem Jahr. Apple wird voraussichtlich nächste Woche die neuen iPhone-Preise bestätigen.
Höhere Speicherkosten verringern Apples Gewinnmargen
Laut TrendForce kann Apple die zusätzlichen Ausgaben für den Speicher durch Verhandlungen mit anderen Zulieferern voraussichtlich nicht ausgleichen. Deshalb steht Apple vor der Entscheidung, die Kosten selbst zu tragen oder die Verkaufspreise zu erhöhen. Im Bericht wird die Lage deutlich dargestellt.
„Für das 256GB-Pro-Modell werden die Speicherkosten im 3. Quartal 26 voraussichtlich fast 400% höher sein als ein Jahr zuvor. Eine Erhöhung der Verkaufspreise erscheint immer unausweichlicher, solange die Hardwarekosten weiter auf hohem Niveau bleiben.”
Bisher hat Apple die Preise für iPhones nicht erhöht, im Gegensatz zu anderen Produkten. Im Juni hat das Unternehmen die Preise für Mac, iPad und Apple TV angehoben. Apple erklärte, diesen Schritt so lange wie möglich hinausgezögert zu haben.
Erhöhung um etwa 100 USD gilt als wahrscheinlich
Aktuelle Schätzungen gehen laut TrendForce davon aus, dass das iPhone 18 Pro rund 100 USD mehr kosten wird als das iPhone 17 Pro. Dieser Betrag liegt deutlich unter der früheren Prognose des Analysten Jeff Pu, der mit einer Steigerung von 250 bis 300 USD gerechnet hatte.
TrendForce rechnet damit, dass Apple verstärkt auf Einnahmen durch Services setzt und nicht die gesamten 400% höheren Speicherkosten an die Kunden weitergibt. Zudem wird die zurückhaltende Kaufbereitschaft von Verbrauchern als Grund genannt, warum Apple starken Preisanstiegen entgegenwirken möchte.
Übliche Umsteiger dürften die Preiserhöhung besonders merken. Höhere Preise könnten dazu führen, dass Käufer ihre Upgrade-Zyklen länger ausdehnen. Diese Entwicklung ist für Investoren wichtig, zumal AAPL-Aktien kürzlich leicht gefallen sind – kurz nach Apples Wechsel in der Unternehmensführung.
Das bereits vorgestellte Apple Upgrade-Programm, bei dem das Gerät geleast werden kann, könnte die Preissteigerung abfedern. Dadurch wird der höhere Preis auf monatliche Raten verteilt und nicht als Einmalbetrag fällig.
Ob Apple die Preiserhöhung bestätigt und wie hoch sie ausfällt, wird wahrscheinlich klar, sobald das neue iPhone-Lineup nächste Woche vorgestellt wird.









