James Wynn wurde innerhalb von 24 Stunden zweimal liquidiert, diesmal beim Shorten von S&P 500 Perpetual Futures. Sein Verlust von 982.000 USD erhöht die Zahl seiner Karriereliquidationen auf über 200.
Die On-Chain-Analysefirma Arkham hat die Verluste am 1. Juli gemeldet. Ein weiterer Anstieg des Indexes um 0,35 % würde auch seine verbleibende Position beenden.
Von Krypto-Verlusten zu S&P 500 Shorts
Wynn hat die Plattform Hyperliquid nicht verlassen. Stattdessen tauscht er seine bisherigen Bitcoin- und Memecoin-Handel gegen gehebelte Index-Perpetuals im selben Netzwerk ein. Damit verschiebt er seinen Fokus von Krypto auf traditionelle Finanzprodukte (TradFi).
„JAMES WYNN LIQUIDIERT MIT 1 MIO. USD IN TRADFI. James Wynn scheint nicht mehr mit Kryptowährungen zu handeln und setzt jetzt auf Short-Positionen im S&P 500. In den letzten 24 Stunden wurde er zweimal im Wert von insgesamt 982.000 USD liquidiert. Wenn der S&P 500 um weitere 0,35 % steigt, wird er erneut liquidiert”, teilte Arkham mit.
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Die Short-Positionen auf Aktien bauen eine bärische Haltung aus, die seit April besteht. Damals entwickelte Wynn eine defensive Multi-Asset-Strategie, bei der auch US-Aktien geshortet wurden.
Wenige Tage danach führte eine Bitcoin-Rallye zur Liquidation seines 40-fachen Shorts auf Bitcoin. Damals schrumpfte sein Konto von einst 100 Millionen USD auf etwa 900 USD.
Ein Anstieg um 2,5 % reichte dafür aus. Seine neue Short-Position auf den S&P 500 lässt noch weniger Spielraum für Fehler zu.
James Wynns Liquidationen steigen weiter
Wynn startete in den April mit einem Stand von 194 Liquidationen. Sechs weitere in zwei Wochen haben ihn auf über 200 gebracht. Eine frühere ununterbrochene Serie, von Arkham dokumentiert, umfasste neun Liquidationen innerhalb von zwei Tagen und ließ sein Guthaben auf 500 USD sinken.
Der Trader wurde bekannt, indem er 7.600 USD in 25 Millionen USD mit dem Memecoin PEPE verwandelte. Danach wechselte er zu hoch gehebelten Perpetuals; sein Profil bleibt öffentlich einsehbar.
Er ist auf Hyperliquid nicht allein. Jeffrey Huang, bekannt als Machi Big Brother, kommt auf 335 registrierte Liquidationen. Auch Andrew Tate kehrte nach 107 Liquidationen mit einer neuen 40-fach gehebelten Bitcoin-Investition zurück.
Das Muster zeigt sich inzwischen über verschiedene Vermögenswerte hinweg. Im April genügte ein Anstieg bei Bitcoin um 2,5 %, um Wynns Konto zu leeren. Beim S&P 500 reicht nun ein Plus von 0,35 % dafür aus.









