Der ehemalige Head of Product von X, Nikita Bier, hat angedeutet, dass die Plattform ein Produkt mit Fokus auf Krypto starten könnte. Er schrieb, dass „Krypto ein schwieriges Jahr hinter sich” habe und dass X „etwas starten sollte, um das zu verbessern”.
Obwohl noch nichts offiziell bestätigt wurde, bekam der Beitrag schnell Antworten von bekannten Mitgliedern der Community, die verschiedene Integrationsideen vorschlugen. Fred Krueger reagierte auf Biers Beitrag und sprach sich für eine native Bitcoin (BTC)-Unterstützung auf X aus.
Ein anderer Nutzer argumentierte, dass die Auszahlung von Creator-Geldern in dem Stablecoin USDC die Erfahrung für Content-Produzenten und die Plattform insgesamt verbessern würde.
Diese Reaktionen zeigen, dass Nutzer, die Krypto nativ nutzen, sich auf X mehr Funktionen für digitale Vermögenswerte wünschen.
Smart Cashtags: Trading-Infrastruktur
X hat bereits konkrete Schritte in Richtung krypto-bezogener Funktionen gemacht. Am 14. Februar kündigte Bier die Smart Cashtags an. Dieses Tool soll es Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, Aktien und Kryptowährungen direkt aus der X-Timeline zu handeln. Die Funktion baut auf dem bisherigen Cashtag-Indexsystem von X auf.
Zuvor gab es zunehmende Spekulationen, dass Krypto-Funktionen in den X Money-Dienst integriert werden könnten, aber die Plattform hat solche Pläne bisher nicht bestätigt.
Außerdem hat X im März Benji Taylor zum neuen Design Lead ernannt. Taylor war zuvor Chief Product Officer bei Aave Labs und leitender Designer beim Coinbase-Base-Blockchain-Netzwerk.
Aufgrund seiner starken Blockchain-Erfahrung sehen viele dies als Zeichen, dass X Krypto-Funktionen tiefer in das Produktangebot integrieren will.
Ob Biers Beitrag wirklich als Vorschau auf ein neues Produkt gemeint war oder eher als Engagement für die Community dienen sollte, bleibt offen. Die Einführung von Smart Cashtags, die Verpflichtung von Taylor und die weitere Entwicklung von X Money zeigen jedoch, dass X seine Krypto-Pläne auf mehreren Ebenen vorantreibt.





