Arbitrum – Bleibt das Protokoll die stärkste Layer 2 Blockchain?

  • Arbitrum verzeichnete zuletzt den größten TVL unter den etablierten L2s.
  • Die Kooperation zwischen OpenSea und Arbitrum zusammen mit dem Launch des Nitro-Upgrades im September verschaffte dem Projekt enorme Aufmerksamkeit.
  • Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die täglichen Transaktionen für Arbitrum trotz des ungünstigen Makroumfelds um 62,7 %.
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Dank des Ethereum Merges war der September ein erfolgreicher Monat für alle Layer-2 (L2)-Plattformen. Dabei beeindruckte besonders Arbitrum durch sein stetiges Wachstum. Doch kann das Protokoll sich weiter an der Spitze halten?

Arbitrum ist eine L2-Blockchain auf Ethereum. Ziel: Schnellere Transaktionen und eine größere Skalierbarkeit. Trotz der überwiegend negativen Stimmung auf dem Kryptomarkt, überraschte das Protokoll die letzten Monaten immer wieder mit positiven Neuigkeiten. 

Seit dem 21. September unterstützt auch der NFT-Marktplatz OpenSea Arbitrum, um Kunden “Zugang zu ihren Lieblings-NFTs auf ihren bevorzugten Blockhains” zu ermöglichen. Diese OpenSea-Errungenschaft und der Start des Nitro-Upgrades im September verschafften Arbitrum in den Medien enorme Aufmerksamkeit. 

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Arbitrum dominiert weiterhin den Markt

Mit mehr als 2,39 Milliarden US-Dollar an Total Value Locked (TVL) verzeichnete Arbitrum zuletzt den größten Marktanteil unter den L2s. Damit hält das Protokoll etwa 51 % des gesamten L2-TVLs, gefolgt von Optimism mit einem Anteil von 29,91 %.

Ein Bild von https://l2beat.com/scaling/tvl/

Durch das abschwächende Interesse in den sozialen Netzwerken und den makroökonomisch bedingten Bärenmarkt sank der TVL von Arbitrum in der letzten Woche jedoch um 3,9 %. 

Der TVL des Protokolls hat in diesem Quartal daher kaum zugenommen. Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Optimism launchte das Protokoll allerdings auch keinen eigenen Token zur Anregung des TVL.

Mit dem Ethereum Merge wird ein Effizienzschub für die L2s erwartet, welcher das Arbitrum-Netzwerk weiterhin sichern könnte.  

Die Zahlen sprechen für sich

Verglichen mit dem Vorquartal sind die täglichen Transaktionen auf Arbitrum trotz des ungünstigen Makroumfelds um 62,7 % gestiegen. Das steigende Vertrauen der Anleger spiegelt sich vor allem im starken Gefälle zwischen Einzahlungen und Abhebungen wider. 

Ein Bild von The Tie Report

Genau genommen machten Einzahlungen 53,66 % der gesamten Aktivität im dritten Quartal aus und übertrafen damit die Abhebungen um 231 %

Ein Bericht von The Tie betont Arbitrums bemerkenswerte Fähigkeit, ein beständiges Wachstum aufrechtzuerhalten, ohne dabei Anreize, wie z.B. die Mitbewerber, zu bieten.

Bald sollte Arbitrums gesundes DeFi-Ökosystem wieder ein stetiges Wachstum der Nutzerzahlen verzeichnen. Der Launch eines Tokens und die damit einhergehende Vorfreude zusammen mit starken Marketingkampagnen könnten sich dabei als besonders vorteilhaft erweisen. 


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