Ein Angreifer hat am 14. Juni mehr als 2,1 Millionen USD aus Aztec Connect gestohlen, indem er eine Schwachstelle in der Beweisüberprüfung der Plattform ausgenutzt hat.
Die Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK hat die verdächtige Transaktion auf X (früher Twitter) gemeldet.
Angriff auf Aztec Connect: Angreifer erbeutet 2,1 Millionen USD
CertiK erklärte, dass der Angriff durch eine unvollständige Überprüfung der eingereichten Beweisdaten möglich war. Nach Angaben des Sicherheitsunternehmens überprüfte eine Vertragsfunktion lediglich den Anfang des Beweises, während Anweisungen zu Token-Transfers in anderen Teilen der Daten möglicherweise nicht richtig kontrolliert wurden. Dadurch konnte der Angreifer vermutlich Auszahlungen manipulieren und rund 2,19 Millionen USD abziehen.
Folgen Sie uns auf X, um aktuelle Nachrichten direkt zu erhalten
Die Aztec Foundation teilte mit, sie sei über einen möglichen Angriff auf Aztec Connect informiert worden. Das Team betonte, dass dieses Ereignis weder den AZTEC ERC-20 Token noch Smart Contracts betrifft, die mit dem aktuellen Aztec-Netzwerk verbunden sind.
Die Stiftung erklärte, dass Aztec Connect bereits vor drei Jahren eingestellt wurde. Daher hat Aztec Labs keine Kontrolle mehr über dieses System.
Aztec Labs bestätigte zudem, dass aktuell noch ermittelt wird. Allerdings erklärte das Team, dass es keine Möglichkeit hat, einzugreifen.
„Aztec Labs hält keine Admin-Schlüssel oder Kontrolle über das System, es kann von uns weder angehalten noch aktualisiert werden“, heißt es in dem Beitrag.
Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem weiteren Angriff auf Raydium (RAY). Damals wurden etwa 1,3 Millionen USD entwendet, nachdem Angreifer fünf alte Liquiditätspools auf der Solana (SOL) Blockchain leerten.
Der Angriff ist ein weiteres Beispiel für eine Reihe von Exploits, die in diesem Monat registriert wurden und laut DeFiLlama insgesamt Verluste von etwa 43,93 Millionen USD verursachten.
Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal, um Expertenmeinungen von führenden Persönlichkeiten und Journalisten zu sehen









