Backpack Exchange hat den früheren CFTC-Interims-Vorsitzenden Mark Wetjen als Präsident von Backpack US eingestellt. Er soll den offiziellen Start auf dem amerikanischen Markt anführen.
CEO Armani Ferrante hat bestätigt, dass diese Einstellung den Beginn des Aufbaus von US-Büros und das Anwerben von Personal bedeutet. Damit schließt er ab, was er als mehrjährige Arbeit bezeichnet hat, Backpack für Nutzer in den USA zugänglich zu machen.
Warum das wichtig ist:
- Wetjens frühere Rolle als CFTC-Interims-Vorsitzender verschafft Backpack direkte Glaubwürdigkeit bei der US-Regulierung, gerade da die Kontrolle über Krypto im Land stärker wird.
- Amerikanische Nutzer konnten Backpack bisher nicht nutzen – Mit Wetjens Einstellung macht das Unternehmen jetzt den ersten klaren Schritt für einen Zugang in den USA.
- Durch diese Führungskraft mit Fokus auf Rechtskonformität zeigt Backpack, dass die Firma eine Lizenz erwerben möchte und keinen regulatorischen Schlupfweg sucht.
Die Details:
- Backpack hat am 5. März 2026 in einem Beitrag Wetjens Ernennung zum Präsidenten bekannt gegeben
- Wetjen war davor CFTC-Kommissar, CFTC-Interims-Vorsitzender und Leiter der Abteilung für globale öffentliche Beziehungen bei der DTCC.
- Er gehörte zu den ersten US-Regulierern, die sich öffentlich für klare Regeln und eine klare Marktstruktur für Krypto ausgesprochen haben.
- Ferrante meinte in seinem Beitrag, dass Backpack US-Büros eröffnet und Personal einstellt. Das ist Teil einer dreijährigen, internationalen Roadmap, die jetzt in die letzte Phase geht.
Das große Ganze:
- Backpacks europäische Lizenzen und die Übernahme von FTX EU bieten eine gute Grundlage für die Einhaltung von Regeln – das können nur wenige Kryptobörsen aus dem Ausland, die in den US-Markt einsteigen wollen.
- Wetjen reiht sich in die wachsende Gruppe von Ex-Regulierern ein, die jetzt im Kryptobereich Führungsaufgaben übernehmen. Das geschieht, während es in den USA klarere rechtliche Rahmenbedingungen für Krypto gibt.
- Backpack bietet außerdem On-Chain-Zuteilungen bei IPOs an. Damit bringt sich die Börse zwischen Blockchain-Infrastruktur und klassischen Kapitalmärkten in Stellung.