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Base App setzt voll auf Trading – was wird jetzt aus Mini-Apps und Creator-Coins?

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Geschrieben von
Lockridge Okoth

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Redigiert von
Phil Haunhorst

15 Januar 2026 11:09 CET
  • Base stellt auf trading-fokussiertes Design um: Nutzer lehnen Social-Ansatz ab und fordern mehr Zugang zu On-Chain-Assets
  • Mini-Apps und Creator-Coins bleiben zentral – bessere Auffindbarkeit, Analytics und größere Reichweite angekündigt
  • Coinbase bringt Finanzen und Social-Trading zusammen: Base wird zum vielseitigen On-Chain-Hub für alle Assets
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Base, die selbstverwaltete Wallet und das On-Chain-App-Ökosystem von Coinbase, ändert seine Strategie und setzt nun zuerst auf Handel.

Seit dem Start im Juli 2025 nutzen Hunderttausende Menschen die Base-App. Sie handeln, sparen, entwickeln und bezahlen auf der Chain.

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Base App setzt jetzt auf Trading – Mini-Apps und Creator-Coins bleiben erhalten

Jesse Pollak, der Entwickler von Base, hat den Wandel bekannt gegeben. Ab sofort wird die App alle Arten von handelbaren Werten stärker in den Mittelpunkt rücken.

Der Schritt ist eine Reaktion auf Nutzerwünsche. Viele fanden, dass die ursprüngliche Version zu sehr auf soziale Funktionen gesetzt hat und dabei das große Angebot von On-Chain-Werten zu wenig beachtet wurde. Mehr dazu hier.

Pollak sagte, aus den Rückmeldungen der Nutzer seien drei wichtige Punkte hervorgegangen:

  • Der soziale Fokus der App erinnerte zu sehr an Web2-Plattformen,
  • Es gibt eine hohe Nachfrage nach mehr und besseren handelbaren Werten, und
  • Der Feed soll einen umfassenden Überblick über On-Chain-Aktivitäten zeigen, darunter Apps, Aktien, Vorhersagen und Social Token.

Um das zu erreichen, wird Base den Handel zu seiner Hauptfunktion machen. Diese Änderung soll den Kapitalfluss in verschiedene Asset-Klassen fördern, etwa Protokolle, Anwendungen, Aktien, Vorhersagen, Memes und Creator Coins.

Pollak betonte, dass das Nutzererlebnis jetzt zuerst auf Finanzen ausgerichtet wird. Danach werden soziale Ebenen wie Copy-Trading, Feed-Trading und Bestenlisten eingebaut.

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Das Ziel ist, dass mehr Nutzer aktiv werden, bleiben und sich stärker in das Base-Ökosystem einbringen.

Mini-Apps und Creator-Coins bleiben zentral, während Base weltweiten Handel und Multi-Asset-Feed ausbaut

Trotz der Neuausrichtung bleiben Mini-Apps ein Kernstück der Plattform. Pollak versicherte Entwicklerinnen und Nutzern, dass diese Werkzeuge für Creator und neue Nutzende weiter unterstützt werden.

„…Mini-Apps bleiben ein zentraler Teil dieser Vision – wir arbeiten daran, sie besser auffindbar zu machen, und an besseren Werkzeugen für Erfolgskontrolle, Bestenlisten und Reichweite (zum Beispiel: Wie viele Leute hast du integriert?). Mit dieser Änderung wollen wir mehr Verbreitung ermöglichen, nicht weniger”, erklärte er.

Neue Funktionen für bessere Auffindbarkeit, Kontrolle über Leistung und Reichweite sowie Bestenlisten kommen. Diese zeigen etwa, wie viele Nutzer du integriert hast oder wie aktiv Werte genutzt werden.

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Dadurch helfen Mini-Apps weiter dabei, Aufmerksamkeit und Reichweite für Apps und Creator zu steigern.

Creator Coins, ein weiteres wichtiges Element der Base-Ökonomie, bleiben ebenfalls erhalten. Pollak bestätigte, dass sein eigener $ Jesse Token und andere Creator-Werte weiter unterstützt werden. Das zeigt, dass Base auf eine vielfältige und offene On-Chain-Ökonomie setzt.

Entwickelnde, Builder und Trader können alle Funktionen weiterhin weltweit nutzen – natürlich entsprechend den lokalen Regeln. Das gilt auch für Länder wie Großbritannien, wo strengere Regeln gelten.

Coinbase-CEO Brian Armstrong ergänzte, dass der Feed der Base-App mehr Assets und Apps zeigen wird. Zudem soll ein Multi-Chain-Erlebnis möglich sein. Base bleibt aber die wichtigste Anlaufstelle.

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Dieser umfassende Ansatz hilft dabei, Neues zu entdecken, Nachfrage zu erzeugen und Kapital im On-Chain-Ökosystem zu verteilen.

Mit sozialen Funktionen auf einer Finanz-Plattform will Base eine Umgebung bieten, in der Nutzer handeln, entwickeln und mit On-Chain-Assets interagieren können.

Dennoch bleibt, trotz dieser Kehrtwende, noch viel zu tun. Coinbase – und damit auch Base – müssen weiter hart arbeiten, um Nutzer zu begeistern. Viele bemängeln immer noch Probleme bei Ausführung und Sicherheit.

Manche Entwickler kritisieren, Base bevorzuge Insider, Memecoins und soziale Experimente statt praktischer Anwendungen.

Trotzdem ist der Wandel zu einer Plattform, die den Handel in den Mittelpunkt stellt, ein richtiger Schritt. Die Wünsche der Community nach integrierten Finanztools statt vieler einzelner Apps oder ablenkenden sozialen Funktionen werden wohl besser erfüllt.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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