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Bhutan verkauft 70 % seines Bitcoin-Bestands, weil das Mining zurückgeht

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Mohammad Shahid

11 April 2026 16:42 CET
  • Bhutan hat seit Oktober 2024 rund 9.000 Bitcoin verkauft, die Bitcoin-Reserven liegen nun bei etwa 3.774.
  • Laut Arkham-Daten wurden im Jahr 2026 bereits 215,7 Millionen USD in BTC aus Bhutan-Wallets transferiert.
  • Seit über einem Jahr kein Zufluss aus Mining über 100.000 USD, Spekulationen über Stopp nehmen zu
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Bhutan hat in den vergangenen 18 Monaten mehr als 70% seiner Bitcoin (BTC)-Bestände verkauft, was Fragen zur Zukunft des einst bekannten staatlichen Mining-Projekts aufwirft.

On-Chain-Analysen von Arkham Intelligence zeigen, dass der staatliche Investmentarm des Himalaya-Königreichs seine Bestände bedacht und schrittweise veräußert hat.

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Bhutans Bitcoin-Experiment verliert an Dynamik

Wu Blockchain berichtete, dass allein im Jahr 2026 BTC im Wert von 215,7 Millionen USD aus den Wallets des Königreichs transferiert wurden. Zudem zeigen die aktuellen Daten von Arkham, dass Bhutan vor etwa 18 Stunden weitere 250 BTC transferiert hat.

Nach diesem Transfer verbleiben fast 3.774 BTC in der Wallet. Das sind deutlich weniger als die 13.000 BTC im Oktober 2024.

Bhutans Bitcoin-Bestand
Bhutans Bitcoin-Bestand. Quelle: X/Wu Blockchain

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Druk Holding and Investments (DHI), der staatliche Fonds, der Bhutans Reserven verwaltet, hat im Jahr 2019 mit dem Mining von BTC mithilfe von überschüssiger Wasserkraft begonnen. Damit wurde das kleine, innerhalb des Himalayas gelegene Königreich einer der größten staatlichen Bitcoin-Halter weltweit.

Allerdings zeigen die Daten, dass Bhutan seit mehr als einem Jahr beim Mining keine Zuflüsse von mehr als 100.000 USD erzielt hat. Das hat Spekulationen ausgelöst, dass das Königreich seine Mining-Aktivitäten auf Basis von Wasserkraft komplett gestoppt haben könnte.

„Bhutan scheint das Mining etwa im November 2024 eingestellt zu haben“, postete Arkham.

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Miner und Treasury-Unternehmen verkaufen ebenfalls Bitcoin

Bhutan ist nicht das einzige Land, das seine BTC-Bestände reduziert. Mehrere börsennotierte Miner und Bitcoin-Treasury-Unternehmen haben in den vergangenen Monaten ihre Verkäufe beschleunigt, jedoch jeweils aus unterschiedlichen Gründen.

Cango verkaufte im März 2.000 BTC, um ausstehende Bitcoin-besicherte Kredite zu tilgen. Dadurch liegt der Bestand der Treasury jetzt bei 1.025 BTC. MARA verkaufte zwischen dem 4. März und dem 25. März 15.133 BTC für rund 1,1 Milliarden USD, um Wandelanleihen im Wert von 1 Milliarde USD zurückzukaufen.

Ein weiterer Miner, Riot Platforms, verkaufte im ersten Quartal 2026 3.778 BTC für etwa 289,5 Millionen USD. Bemerkenswert ist zudem, dass sowohl bei MARA als auch bei Riot im April weitere Transfers registriert wurden, was auf weitere Verkäufe hindeutet.

Auch kleinere Halter haben ihre Positionen verringert. Genius Group verkaufte am 1. April seinen gesamten BTC-Bestand von 84,15 BTC, um Schulden in Höhe von 8,5 Millionen USD zu tilgen. Darüber hinaus hat Nakamoto Holdings im März etwa 284 BTC für rund 20 Millionen USD verkauft und dabei im Vergleich zum Durchschnittspreis einen realisierten Verlust erzielt.

Die Verkaufswelle steht im Gegensatz zu MicroStrategy, das im März allein 44.377 BTC gekauft hat und nun über 766.970 BTC hält.

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In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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