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Binance prüft populäres Bitcoin-Narrativ mit 10 Jahren Marktdaten

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Geschrieben von
Lockridge Okoth

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Redigiert von
Leonard Schellberg

25 März 2026 13:30 CET
  • Binance: Zehn Jahre Daten, kein stabiler Zusammenhang zwischen Bitcoin und Öl.
  • Krise in Hormuz 2026: Bitcoin steigt um 15 %, Brent legt 46 % zu.
  • Institutionelle ETF-Flows bestimmen langfristige Bitcoin-Richtung, nicht Ölpreise.
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Binance Research hat einen Bericht veröffentlicht, in dem festgestellt wird, dass die Renditen von Bitcoin (BTC) und Rohöl auf Grundlage von zehn Jahren wöchentlicher Daten statistisch unabhängig sind.

Der Bericht analysierte 532 wöchentliche Datenpunkte von 2016 bis 2026 unter Anwendung ökonometrischer Methoden, darunter DCC-GARCH-Modelle und Granger-Kausalitätstests.

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Daten aus 10 Jahren: Kaum Korrelation zwischen Bitcoin und Öl

Binance unterteilte die Stichprobe in vier makroökonomische Regime. Nur während 2020 bis 2022, einer Phase mit Nullzinsen und expansiver Geldpolitik, zeigte sich eine positive Korrelation zwischen BTC und Öl.

Auch in diesem Zeitraum erklärte diese Beziehung lediglich 6,9 % der wöchentlichen Rendite-Variation von Bitcoin.

Diese Korrelation wurde durch ähnliche Liquiditätsbedingungen beeinflusst, nicht jedoch durch einen direkten kausalen Zusammenhang.

In allen anderen Zeiträumen blieb der Korrelationskoeffizient praktisch null. Keines der beiden Vermögenswerte verursacht den anderen laut Granger-Test in einem Zeitraum von einer bis zehn Wochen.

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Hormuskrise beweist Widerstandskraft von Bitcoin

Die Straße-von-Hormuz-Krise von Februar bis März 2026 diente als Live-Stresstest. Brent-Rohöl stieg um +46 %, da Lieferengpässe die globalen Märkte trafen.

Im gleichen Zeitraum legte BTC um +15 % zu und übertraf dabei den Nasdaq (+1 %) und Gold (-3 %).

Cross-Asset-Performance-Chart während der Hormuz-Krise 2026
Cross-Asset-Performance-Chart während der Hormuz-Krise 2026, Quelle: Binance Research

Während der Krise folgte BTC einem Drei-Phasen-Muster. Es gab zu Beginn an den Tagen eins bis drei eine Schwächephase, dann eine Seitwärtsbewegung bis Tag 14, gefolgt von einer eigenständigen Rallye ab Tag 15 bis Tag 24.

Spot-BTC-ETF Nettozuflüsse beliefen sich auf +1,7 Milliarden USD im Zeitraum der Krise.

Öl sorgt für Volatilität, nicht für Richtung

Der Bericht stellt fest, dass Öl-Schocks zwar die kurzfristige Volatilität von Bitcoin verstärken, aber nicht die Richtung der Kursentwicklung bestimmen. Institutionelle Kapitalflüsse über ETFs, Käufe auf dem US-Spotmarkt und Unternehmens-Treasury-Akkumulation sind die entscheidenden Faktoren für den Kursverlauf von BTC.

Ein historisches Beispiel stärkt dieses Ergebnis. Nach dem Russland-Ukraine-Konflikt 2022 stieg BTC in vier Wochen um +24 %, bevor er aufgrund von Terra/Luna und Three Arrows Capital abstürzte. Beide waren Krypto-interne Kreditereignisse ohne Bezug zum Energiemarkt.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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