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KI-Deepfakes der Binance Gründer CZ und Yi He überschwemmen Krypto-Twitter

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Geschrieben von
Mohammad Shahid

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Redigiert von
Leonard Schellberg

10 Februar 2026 12:30 CET
  • KI-Videos mit realistischen Avataren von Binance-Gründern verbreiten sich rasant auf X.
  • Die Clips wirken hochwertig, sind satirisch gemeint, zeigen aber neue Deepfake-Risiken.
  • Experten warnen, dass KI-Deepfakes zunehmend für Krypto-Betrug genutzt werden.
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Von KI erzeugte Deepfake-Videos, die den früheren Binance CEO Changpeng Zhao und Yi He zeigen, sind in der Krypto-Community auf X weit verbreitet. Dadurch wird diskutiert, wie stark künstliche Intelligenz echte Persönlichkeiten aus der Krypto-Szene schon täuschend echt nachbilden kann.

Die kurzen Videos sind wie dramatische „Internes“-Mini-Serien gestaltet. Sie nutzen sehr real wirkende KI-Avatare, die Zhao und Yi He sehr ähnlich sehen. Auch die Stimmen, Gesichtsausdrücke und Gefühle wirken echt.

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Viele Nutzer haben deutlich gemacht, dass die Videos satirisch und von KI erstellt sind. Dennoch hat die hohe Qualität einige Mitglieder der Krypto-Community überrascht. Tagsüber wurden verschiedene Videos auf X (früher Twitter) geteilt. Dabei merkten Nutzer unter anderem an, dass Bild und Sprache nun fast so gut sind wie bei professionellen Studio-Produktionen.

Deepfake-Videos über Binance Gründer zeigen: Das zunehmende Risiko für Krypto

Zhao und Yi He haben Binance im Jahr 2017 gemeinsam gegründet. Sie arbeiten eng zusammen und pflegen auch privat eine Beziehung.

Die Videos spielen kurz auf ihre Partnerschaft an, konzentrieren sich dabei aber vor allem auf erfundene, geschäftliche Konflikte und nicht auf echte Ereignisse.

Weder Zhao noch Yi He haben sich öffentlich zu den Videos geäußert.

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Diese viralen Clips erscheinen in einer Zeit, in der KI-basierte Deepfake-Inhalte im Krypto-Bereich immer öfter vorkommen.

In den vergangenen Monaten haben Forscher gewarnt, dass Krypto am häufigsten Ziel von Deepfake-Betrug ist.

Immer häufiger werden KI-generierte Videos, geklonte Stimmen und künstliche Avatare für Betrugsmaschen genutzt. Dabei geben sich Kriminelle als Gründer, Geschäftsführer oder Influencer aus.

Laut Chainalysis stiegen die Deepfake-Betrügereien mit KI in 2025 um mehr als 1.400 Prozent an. Auch Behörden warnen, dass es immer schwieriger wird, zwischen Satire, Falschinformation und echtem Betrug zu unterscheiden, da generative KI immer besser wird.

KI-Krypto-Betrug war 2025 sehr effektiv. Quelle: Chainalysis
KI-Krypto-Betrug war 2025 sehr effektiv. Quelle: Chainalysis

Ein neuer kultureller Brennpunkt

In diesem Fall scheinen die Binance-Videos zur Unterhaltung erstellt worden zu sein. Allerdings zeigen sie, wie echte Tools leicht für Marktmanipulation oder Anlagebetrug missbraucht werden könnten.

Da Deepfake-Technik günstiger und einfacher wird, müssen die Nutzer in der Kryptobranche besser über Echtheitsprüfung und digitale Medien aufgeklärt werden.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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