Binance Research stellte im Bericht „Geopolitical and Macro Pulse” vom 30. März fünf gleichzeitige Risikofaktoren vor, die diese Woche das Krypto-Positionieren verändern könnten, darunter Spannungen im Nahen Osten und offene Entscheidungen der SEC.
Der Bericht erschien, während der VIX um 13,16 % stieg, der S&P 500 um 1,75 % und der Nasdaq um 1,93 % in einer einzigen Börsensitzung fielen, während der Brentölpreis um 1,19 % zulegte und Ethereum (ETH) um 0,96 % gewann.
Krieg, Regulierung, Verzögerte ETF-Entscheidungen: Alles auf einmal
Die USS Tripoli traf am 28. März mit 3.500 Soldaten im Nahen Osten ein, teilte das US-Zentralkommando mit.
Jemens Huthi-Rebellen feuerten am selben Tag ballistische Raketen auf Israel ab und beteiligten sich damit formell am Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran.
Die Polymarket-Wahrscheinlichkeit für eine Waffenruhe bis Ende April lag nur bei 32 %, während die Normalisierung der Straße von Hormus bei 21 % lag.
Der CLARITY Act ging in die nicht-öffentliche Prüfung im Bankenausschuss des Senats. Der aktuelle Entwurf verbietet passive Erträge auf Stablecoins, was scharfe Reaktionen bei Herausgebern auslöste.
Circle verlor 5,6 Milliarden USD an Marktkapitalisierung in einer einzigen Börsensitzung, nachdem der Gesetzentwurf veröffentlicht wurde. Die Anhörung zur Tokenisierung am 25. März zeigte jedoch parteiübergreifende Unterstützung; eine Markup-Phase Ende April ist weiterhin möglich.
Die SEC ließ die Frist am 27. März für 91 ausstehende Krypto-ETF-Anträge verstreichen, ohne endgültige Entscheidungen zu treffen.
Bloomberg-Analysten erwarten weiterhin hohe Chancen für eine Zulassung von Ripple (XRP) und Solana (SOL). Jegliche Entscheidungen oder moderate Fristverlängerungen in dieser Woche sollten genau beobachtet werden.
Fed-Chef Jerome Powell spricht heute, JOLTs-Daten werden am Dienstag veröffentlicht und die Nonfarm Payrolls am Freitag werden zeigen, ob die Märkte die steigenden Ölpreise bereits einkalkuliert haben.
Die Buyback-Blackout-Phase, von der 45 % der S&P 500-Unternehmen bis Ende April betroffen sind, nimmt eine wichtige Nachfragequelle für Aktien aus dem Markt.