Bitcoin (BTC) hat von der jüngsten Bekanntgabe einer Waffenruhe profitiert, der Bitcoin-Kurs ist um fast 4% gestiegen und liegt nun über 71.000 USD.
Inmitten dieses Anstiegs deuten mehrere Indikatoren auf der Blockchain darauf hin, dass sich für Bitcoin aktuell eine Akkumulation abzeichnet, wie Analysten betonen.
Wichtige Bitcoin-Indikatoren zeigen: Smart Money steigt ein
Daten von CryptoQuant zeigen, dass das Active Address Momentum von Bitcoin auf -0,2 gefallen ist und damit auf eine nachlassende Teilnahme hindeutet. Dieser Wert ist der extremste seit 2018.
„Wenn wir diesen Rückgang bei der Aktivität sehen, bestätigen wir, dass die ‘Touristen’ – also Investoren, die bei Hype kaufen und in Panik verkaufen, die bekannten STHs, nicht mehr da sind. Was auf der Blockchain bleibt, sind die langfristigen Halter, die akkumulieren“, schrieb ein Analyst.
Der Analyst ergänzte, dass in der Vergangenheit solche Phasen häufig mit den „profitabelsten langfristigen Akkumulationsphasen” zusammenfielen. In diesem Zusammenhang folgt aus der scheinbaren „Ruhe” in der Blockchain, dass das verfügbare Angebot nach und nach aufgenommen wird.
„Ein Markt mit geringer Volatilität und geringer spekulativer Aktivität ist ein ideales Umfeld für Smart Money und Institutionen, um größere Positionen zu akkumulieren, ohne unvorhersehbare Anstiege im nominalen Kurs auszulösen“, heißt es im Beitrag.
Daneben merkte Rand Group an, dass in vergangenen Phasen, in welchen 80 bis 90% des eingesetzten Kapitals in Bitcoin im Minus lagen, einige der besten Einstiegsmöglichkeiten seit Jahren entstanden.
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Außerdem wies Joao Wedson, Gründer von Alphractal, darauf hin, dass der Tactical Bull-Bear Sentiment Index (TBBI) über 720 Tage in einen extrem bärischen Bereich gefallen ist.
Der langfristige Indikator zeigt mehrjährige Sentiment-Zyklen und ist in der Vergangenheit regelmäßig in diese Zone gewechselt, wenn die Retail-Teilnehmer ermüdet sind, sich Narrative komplett ins Negative gewendet haben und Smart Money beginnt, Angebot zu akkumulieren.
„Von hier aus gibt es zwar noch ein Restrisiko nach unten, dieses ist jedoch meist begrenzt. Weitere Rückgänge dürften daher weniger stark ausfallen. Ein abrupter Rückgang wie ein Rücksetzer um 15.000 USD ist möglich – also eine Bewegung, die noch einmal eine letzte Panikwelle im Markt auslöst. Strukturell sieht dies jedoch nach einer Spätphase der Angst aus“, sagte Wedson .
Insgesamt zeichnen diese drei Indikatoren das Bild eines Marktes, in dem die Panik weitgehend verarbeitet ist. Ob der Umschwung in den nächsten Wochen oder Monaten eintritt, bleibt abzuwarten.
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