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Bitcoin-Aktien-Korrelation kehrt sich im März um: Was steckt dahinter?

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Geschrieben von
Nhat Hoang

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Redigiert von
Harsh Notariya

23 März 2026 06:43 CET
  • Bitcoin-Korrelation mit Aktien steigt, Angst prägt die globalen Märkte
  • Extremes Angst-Sentiment steigt, Zinssenkungshoffnungen schwinden
  • Analysten warnen: Weitere Verluste möglich, kurzfristige Erholung erwartet
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Neue Entwicklungen im Iran-Konflikt haben sowohl auf den Krypto- als auch auf den Aktienmärkten für Angst gesorgt. Dadurch hat Bitcoin seine bisherige Outperformance gegenüber Aktien verloren.

Im März kehrte die Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien zurück. Diese Veränderung hat bei Analysten erneut Spekulationen ausgelöst.

Anfang März, während sich der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran entwickelte, hat Bitcoin sowohl Gold als auch Aktien deutlich übertroffen. Dieses Ergebnis führte zu Spekulationen über eine mögliche Kapitalumschichtung.

Jedoch zeigen Sentiment-Indikatoren in der letzten Märzwoche, dass beide Märkte in den Bereich extremer Angst gefallen sind. Der Crypto Fear & Greed Index ist auf „extreme Angst“ zurückgekehrt. Auch ein ähnlicher Index am Aktienmarkt hat stark nachgegeben.

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Alphractal, eine On-Chain-Krypto-Datenplattform, sieht darin ein seltenes Signal und rät Investoren zu Vorsicht. Solche Zusammenläufe sind oft Anzeichen für erhöhten Stress an den Märkten.

Laut The Kobeissi Letter zeigt eine AAII-Umfrage, dass 52,0 % der Retail-Investoren für die nächsten sechs Monate mit einer bärischen Entwicklung rechnen. Dies ist der höchste Stand seit Mai 2025.

Diese Veränderungen basieren auf mehreren Faktoren. Das 48-Stunden-Ultimatum von US-Präsident Trump in Bezug auf die Straße von Hormus läuft weiter ab. Gleichzeitig sind Erwartungen an Zinssenkungen global verschwunden. Die Märkte preisen nun eine geringe Wahrscheinlichkeit ein, dass die Federal Reserve die Zinsen sogar anheben könnte.

Analyst Tony Severino (CMT) weist darauf hin, dass historische Daten ein bestimmtes Muster zeigen. Wenn die Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 auf -0,5 fällt und dann scharf ins Positive dreht, deutet dies oft auf einen bevorstehenden Börsencrash hin. Der Bitcoin-Kurs folgt dann meist mit einem deutlichen Rückgang.

Die Korrelation ist nun wieder über null gestiegen und somit positiv. Das spricht dafür, dass sich beide Anlageformen in den kommenden Wochen weiterhin ähnlich entwickeln könnten. Zusammen mit dem negativen Sentiment könnte jede Erholung lediglich ein „Dead Cat Bounce” sein.

„Meistens gibt es vorher noch eine kurze Erholung, die den Schmerz verstärkt“, prognostizierte Tony Severino.

Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500. Quelle: Tony Severino
Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500. Quelle: Tony Severino

Die neuesten Entwicklungen könnten Analysten und Investoren dazu veranlassen, das bisherige Narrativ zu überdenken. Bitcoin dient in Kriegszeiten möglicherweise doch nicht als sicherer Hafen.

Die jüngste Kurzzeitanalyse von BeInCrypto legt nahe, dass der Bitcoin-Kurs auf 65.000 USD fallen könnte, falls die Marke von 68.000 USD unterschritten wird.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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