Der Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas sagt, dass Bitcoin (BTC) jetzt in derselben Phase der Akzeptanz ist, die Facebook von 1 Milliarde auf 3 Milliarden Nutzer brachte.
Der Vergleich zeigt, dass Bitcoin nicht mehr gegen den Mainstream steht. Dies ist laut Balchunas ein Zeichen dafür, dass die Kryptowährung erwachsen wird, und kein Zeichen für einen Abschwung. Spot-ETFs sind dabei der Auslöser für den Eintritt in den Mainstream.
ETF-Experte vergleicht Bitcoin mit Facebooks „uncooler” Phase: Bullisch?
Balchunas ist leitender ETF-Analyst bei Bloomberg Intelligence und Co-Moderator des Trillions-Podcasts. Er vergleicht die aktuelle Situation von Bitcoin mit dem Moment, als auch ältere Generationen auf Facebook einsteigen.
„Bitcoin fühlt sich gerade an wie damals, als Ihre Eltern Facebook beigetreten sind. Einerseits ist es nicht mehr so ‚cool‘ wegen der älteren Generation, aber andererseits ist Facebook von etwa 1 Milliarde auf 3 Milliarden Nutzer gewachsen, nachdem der Coolness-Faktor weggefallen ist, also…”, schrieb Balchunas.
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Laut Meta-Daten hatte Facebook im Jahr 2012 eine Milliarde monatlich aktive Nutzer. Ende 2023 waren es dann 3,07 Milliarden Nutzer.
Das jährliche Wachstum ist nach 2013 auf unter 10 % gesunken. Dennoch hat sich die Nutzerzahl während dieser „langweiligen“ Zeit fast verdreifacht.
Die Zahlen hinter dem Vergleich
Balchunas fragte auch nach genauen Daten zum Wachstum der Zahl an Bitcoin-Haltern über 3, 5 und 10 Jahre. Er stellte fest, dass laut BlackRock etwa 1 Million Menschen im ersten Jahr Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) gekauft haben.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass es weltweit etwa 106 Millionen Bitcoin-Halter gibt. Im Jahr 2021 lag dieser Wert noch zwischen 30 und 50 Millionen.
IBIT besitzt derzeit 782.180 BTC, das sind etwa 3,9 % vom gesamten Umlaufangebot.
Unterdessen sagen einige Makro-Analysten, dass Menschen ohne Bitcoin immer wieder behaupten, die Kryptowährung sei tot, obwohl sie sich tatsächlich erst am Anfang befindet.
Wenn ein Vermögenswert seinen besonderen Reiz verliert und breite, passive Kapitalströme anzieht, ist dies oft der Beginn seiner größten Wachstumsphase, nicht das Ende.
Kann die Zahl der Bitcoin-Halter ähnlich wie bei Facebook von 1 Milliarde in Richtung 3 Milliarden steigen? Seit der ETF-Genehmigung spricht die Entwicklung dafür.
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