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Bitcoin-Hashrate erholt sich rasant – Zieht der Bitcoin-Kurs jetzt nach?

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Geschrieben von
Nhat Hoang

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Redigiert von
Phil Haunhorst

20 Februar 2026 12:25 CET
  • Bitcoin-Hashrate steigt nach Wetterchaos wieder deutlich an
  • Miner sind wieder aktiv, obwohl der Kurs unter den Produktionskosten bleibt
  • Analysten erwarten: Kurs könnte steigen, falls Widerstand fällt
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Die Bitcoin-Hashrate – ein wichtiger Wert, der die gesamte Rechenleistung des Netzwerks misst – hat sich im Februar schnell und deutlich wieder erholt.

Dieser plötzliche Umschwung macht vielen Anlegern Hoffnung, dass Bitcoin nach fünf Monaten mit fallendem Kurs wieder steigen könnte.

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Bitcoin-Hashrate-Kurs-Korrelation deutet auf mögliches Kurspotenzial hin

Ein früherer Bericht von BeInCrypto erklärte, dass die Hashrate einen deutlichen Einbruch Anfang 2026 erlebt hat. Damals brachte eine arktische Kältewelle extreme Temperaturen über die USA.

Sehr niedrige Temperaturen, starker Schneefall und mehr Heizbedarf setzten das Stromnetz unter Druck. Die Behörden riefen dazu auf, sparsam mit Energie umzugehen, und in mehreren Gebieten gab es Stromausfälle.

Dadurch fiel die Hashrate um etwa 30 Prozent. Rund 1,3 Millionen Mining-Maschinen mussten abgeschaltet werden, wodurch die Blockproduktion langsamer wurde.

Im Februar zeigte sich jedoch eine schnelle Erholung. Die Hashrate stieg von weniger als 850 EH/s auf über 1 ZH/s und machte damit fast den gesamten vorherigen Rückgang wett.

Bitcoin-Hashrate. Quelle: CryptoQuant.
Bitcoin-Hashrate. Quelle: CryptoQuant.

„Bitcoin-Mining ist gerade um etwa 15 Prozent schwieriger geworden, mit dem höchsten jemals gemessenen Anstieg der absoluten Schwierigkeit. Damit ist die starke Senkung der Schwierigkeit aus der letzten Periode komplett wieder aufgehoben”, sagte Mononaut, ein Entwickler bei Mempool.

Obwohl die Hashrate wieder gestiegen ist, schwankt der Bitcoin-Kurs weiterhin unter 70.000 USD. Die gleiche Stärke wie bei der Hashrate ist am Kurs also nicht zu sehen. Die Marktanalyse-Plattform Hedgeye berichtet, dass das Mining von eines Bitcoins im Februar etwa 84.000 USD kostet. Das bedeutet, dass viele Miner noch immer Verluste machen.

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Der Anstieg der Hashrate zeigt aber, dass die Rechenleistung zurückkehrt. Viele Miner haben ihre Maschinen wieder eingeschaltet und sind bullischer gegenüber den Zukunftsaussichten von Bitcoin.

In der Vergangenheit war es oft so, dass eine schnelle Erholung der Hashrate mit einer kräftigen Kurserholung zusammenfiel.

Bitcoin-Hashrate im Vergleich zum Kurs. Quelle: Blockchain.com
Bitcoin-Hashrate im Vergleich zum Kurs. Quelle: Blockchain.com

Ein bekanntes Beispiel war Mitte 2021. Nachdem China ein Verbot für das Bitcoin-Mining verhängt hatte, fiel die Hashrate um über 50 Prozent von 166 EH/s auf 95 EH/s im Juli. Ein paar Monate später gab es eine starke Erholung der Hashrate und auch der Kurs stieg deutlich an. Bitcoin sprang von etwa 30.000 USD auf über 60.000 USD bis zum Jahresende.

„Die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks hat sich nach dem letzten Rückgang stark erholt. Das ist ein klares Zeichen, dass das Vertrauen der Miner weiter besteht und sie wieder aktiv werden. In der Vergangenheit war die Hashrate ein Frühindikator für Erholungen. Der Kurs entwickelt sich oft ähnlich wie die Hashrate“, sagte Satoxis, ein Bitcoin-OG.

Daten von CryptoQuant zum BTC-Miner-Outflow zeigen zusätzlich, dass Miner tatsächlich auf einen steigenden Kurs hoffen. Der 7-Tage-Durchschnitt des Abflusses von Coins aus den Miner-Wallets ist auf den niedrigsten Wert seit Mai 2023 gefallen.

Bitcoin Miner Outflow. Quelle: CryptoQuant
Bitcoin Miner Outflow. Quelle: CryptoQuant

Dieser Trend zeigt, dass Miner ihre Coins momentan nicht mehr aktiv verkaufen. Stattdessen behalten sie ihre Bitcoins und warten möglicherweise auf einen neuen Anstieg.

Weitere Analysen von BeInCrypto unterstreichen, dass eine echte Erholung erst bestätigt ist, wenn es einen Ausbruch über 71.693 USD gibt.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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