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Erreicht der Bitcoin-Kurs im Januar die 100.000-USD-Marke? Drei Charts zeigen, was jetzt wichtig ist

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Geschrieben von
Mohammad Shahid

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Redigiert von
Phil Haunhorst

02 Januar 2026 11:00 CET
  • Bitcoin bleibt nahe 88.000 USD, aber On-Chain-Daten zeigen: Langfristiger Verkaufsdruck lässt nach
  • Langfristige Halter kaufen wieder – Börsenabflüsse senken das Verkaufsangebot
  • Ein Anstieg auf die 100.000-USD-Marke im Januar braucht einen Auslöser – aktuelle Signale sprechen eher für eine Seitwärtsphase als einen schnellen Ausbruch.
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Bitcoin hat das Jahr 2026 in der Nähe von 88.000 USD begonnen und bewegt sich seit Wochen seitwärts. Der Kurs wirkt zwar ruhig, doch On-Chain-Daten zeigen, dass sich der Markt im Hintergrund verändern könnte.

Drei Indikatoren von CryptoQuant deuten darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt, obwohl weiterhin die unsichere Lage an den Märkten das Aufwärtspotenzial begrenzt.

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Langfristige Bitcoin Holder kaufen weiter zu

Der Bitcoin-Kurs hat es schwer, einen wichtigen Widerstand nach dem starken Rückgang Ende 2025 zurückzuerobern. Da es keine klare Kaufbewegung gibt, sind die Anleger vorsichtig. Sie warten auf ein Zeichen, dass die Korrektur vorbei ist.

Das erste Signal kommt von den Daten der langfristigen Halter. Nach Monaten mit negativen Werten ist die Nettobilanz der letzten 30 Tage auf rund 10.700 BTC im Plus.

Bitcoin Long-Term Holder’s Supply. Quelle: X/Darkfost

Diese Veränderung zeigt, dass langfristige Anleger ihre Coins nicht mehr in großem Stil verkaufen.

Stattdessen gehen die Coins langsam zurück in stärkere Hände. Das sieht man oft in Phasen, in denen sich der Markt sammelt, nicht beim Höhepunkt.

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LTH SOPR zeigt Gleichgewicht, keine Panikverkäufe

Ein zweites Diagramm betrachtet die Gewinn-Verlust-Quote der Ausgaben von langfristigen Haltern (SOPR). Dieser Wert zeigt, ob sie ihre Coins mit Gewinn oder Verlust abgeben.

Aktuell liegt der LTH SOPR bei ungefähr 1,0, also neutral. Das bedeutet, langfristige Halter verkaufen nicht panisch oder verlassen den Markt mit Verlust.

Dieses Verhalten passt typischerweise dazu, dass die Märkte ein Gleichgewicht finden nach einer Korrektur. Sie rutschen wohl eher nicht in einen stärkeren Abschwung.

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Börsenabflüsse mindern kurzfristigen Verkaufsdruck

Der dritte Indikator schaut auf die Bitcoin-Nettoflüsse an den Börsen. In den letzten Tagen gab es weiter Nettoabflüsse. Das heißt, es werden mehr BTC von Börsen abgezogen als dorthin geschickt.

Das senkt das sofort verfügbare Angebot zum Verkauf im Spot-Markt.

Allerdings deutet der weiter flache Kurs darauf hin, dass die Nachfrage vorsichtig bleibt. Das liegt vermutlich auch an weniger Liquidität und später erwarteten Zinssenkungen der USA.

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Bitcoin Exchange Netflow. Quelle: X/CryptoQuant

Steigt der Bitcoin-Kurs im Januar wieder?

Alle Daten zusammen ergeben ein gemischtes, aber besser werdendes Bild. Der Verkaufsdruck durch das Angebot nimmt ab und Anleger mit langer Haltedauer bleiben zuversichtlich.

Der Kurs bewegt sich trotzdem in einer engen Spanne. Das liegt unter anderem an schwacher Nachfrage und schwierigen Bedingungen an den Märkten. Ein schneller Anstieg auf 100.000 USD im Januar wird wohl einen neuen Auslöser brauchen.

Ohne einen solchen Impuls könnte Bitcoin weiter seitwärts laufen und dabei eine Basis für eine stärkere Erholung später im Jahr 2026 schaffen, statt sofort auszubrechen.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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