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Tether (USDT) sendet Signal wie 2022: Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Phil Haunhorst

23 Februar 2026 13:45 CET
  • Tether: USDT-Marktkapitalisierung stürzt in 60 Tagen um über 3 Mrd. USD ab
  • Drei einzelne USDT-Rücknahmen über 1 Mrd. USD an nur einem Tag: Steigen jetzt die Großanleger aus?
  • Der USDT-Trend der nächsten Wochen entscheidet: Kommt jetzt die Chance – oder droht weiterer Abwärtsdruck?
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Bitcoin ist auf unter 65.000 USD gefallen, als neue Spannungen wegen Zöllen die Stimmung an den Märkten belasteten. Während die größte Kryptowährung weiter fällt, gibt es bei Tethers USDT ein Signal, das es erst einmal vorher gab.

Das wirft die Frage auf, ob dies ein wichtiger Wendepunkt am Markt ist oder ob noch mehr Druck nach unten kommt.

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Krypto-„Dry Powder“ wird weniger: Was eine USDT-Verknappung für den Bitcoin-Kurs bedeutet

Analyst Moreno schrieb kürzlich, dass sich die Marktkapitalisierung von USDT in 60 Tagen um mehr als 3 Milliarden USD verringert hat. Seinen Angaben nach wurde dieser Wert bisher nur einmal unterschritten.

Das war im späten Bärenmarkt 2022, als der Bitcoin-Kurs nahe 16.000 USD einen Tiefpunkt erreichte und es viel Angst sowie Zwangsverkäufe gab. Mehr dazu hier.

Jetzt erreicht die Kennzahl erneut ähnliche Werte. Das passiert in einer Phase, in der der Bitcoin-Kurs sich zwischen 65.000 und 70.000 USD bewegt, nachdem ein Allzeithoch erreicht wurde.

Änderungen der USDT-Marktkapitalisierung und Bitcoin-Kurs
Änderungen der USDT-Marktkapitalisierung und Bitcoin-Kurs. Quelle: CryptoQuant

Stablecoins dienen als „trockenes Pulver“ im Krypto-Markt. Wenn das Angebot an USDT wächst, bedeutet es meist, dass neues Geld in die Börsen und riskante Anlagen kommt.

Wenn das Angebot sinkt, zeigt das an, dass Anleger gezwungen sind, Geld herauszunehmen, weniger Risiko wollen oder Gelder aus dem Markt ziehen. Über 60 Tage gesehen deutet ein Rückgang um mehrere Milliarden USD auf eine dauerhafte Geldabnahme und nicht nur auf eine kurzfristige Schwankung.

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„Für Bitcoin, einen reflexiven und sehr von Liquidität abhängigen Vermögenswert, ist das besonders wichtig“, steht im Post.

Moreno wies zudem darauf hin, dass es bei USDT an drei Tagen zu Nettoabflüssen von mehr als 1 Milliarde USD in nur einer Session kam. Solche Ereignisse passierten meist bei starken Marktschwankungen oder in der Nähe von lokalen Tiefpunkten beim Bitcoin-Kurs.

Seiner Meinung nach zeigen solche Rücknahmen oft, dass große Investoren oder Institutionen aus dem Markt aussteigen. Diese Vorgänge treten meistens eher gegen das Ende einer Abwärtsphase als am Anfang auf.

Trotzdem sieht Moreno das Signal nicht als klar bullisch an. Er betont, dass der Zusammenhang wichtig bleibt.

„In früheren Zyklen, sobald die Zwangsverkäufe vorbei waren und die Ströme bei USDT wieder stabil wurden, ging Bitcoin in eine starke Aufwärtsphase über, sobald sich die Liquidität erholt hatte.“

Moreno sagte weiter, dass das aktuelle Verhältnis von Risiko zu möglichem Gewinn davon abhängt, ob die USDT-Zahlen sich stabilisieren. Bleibt das Angebot weiter niedrig, könnten die Preise weiter sinken.

„Wenn die Ströme sich beruhigen oder drehen, kann es schnell wieder nach oben gehen. Extrem hohe Liquiditätsnot hat oft Chancen gebracht, aber nur, wenn die Zwangsverkäufe wirklich vorbei sind“, fasste er zusammen.

Analysten erwarten nächstes großes Bitcoin-Tief Ende 2026

Obwohl die Liquiditätsdaten auf Stress hinweisen, meinen manche Analysten, dass der Bitcoin-Kurs vielleicht erst in einigen Monaten den Tiefpunkt findet.

Ein Analyst meinte, dass das nächste große Tief etwa 230 bis 240 Tage entfernt sein könnte. Nach diesem Modell liegt das Zeitfenster für ein mögliches Makrotief zwischen dem 11. Oktober und 21. Oktober 2026.

„Solange der Zyklus nicht vorbei ist, sind Kursanstiege eher nur Erholungen und keine echte Umkehr beim Gesamttrend“, meinte der Analyst.

Auch ein anderer Beobachter nannte November 2026 als möglichen Zeitpunkt für das Zyklustief. Wenn das stimmt, könnte Bitcoin noch weiter fallen, bevor eine starke Erholung einsetzt.

Doch solche Zyklen sind nur Wahrscheinlichkeiten und keine genauen Vorhersagen. Historische Modelle geben zwar Struktur, aber äußere Faktoren können die Wendepunkte beschleunigen oder verzögern.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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