Wale liefern Bitcoin-Schlacht über 51 Millionen USD, Waffenruhe im Iran zerbricht wegen Libanon

  • Zwei Wale setzen 51 Millionen USD auf gegenläufige gehebelte Bitcoin-Handel, während geopolitische Krisen zunehmen.
  • Iran droht mit Ausstieg aus Waffenruhe, falls Israel weiterhin den Libanon angreift
  • Bitcoin-Kurs steigt um 4,5%, erreicht 71.926 USD: Hoffnung auf Waffenruhe sorgt für Test wichtiger Widerstände
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Zwei Bitcoin (BTC) Wale haben jeweils massiv gehebelte Positionen eröffnet, zusammen im Wert von 51 Millionen USD, da der fragilen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran wegen neuer Spannungen im Libanon gefährdet scheint.

Diese riskanten Investitionen zeigen, wie groß die Unsicherheit auf den Kryptomärkten aktuell ist. Der Bitcoin-Kurs lag nahe 71.500 USD nach einer Rallye von 4,5 % in der vergangenen Nacht, die mit der Ankündigung des Waffenstillstands zusammenhing.

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Whales setzen 51 Millionen USD mit gegensätzlichen Positionen

Der On-Chain-Tracker Lookonchain berichtete über zwei Wal-Wallets mit komplett unterschiedlichen Positionen. Das Wallet 0x2fc3 eröffnete einen 30-fach gehebelten Long auf 325,88 BTC, etwa 23,22 Millionen USD wert. Der Liquidationspreis liegt bei 70.092 USD.

Das gegnerische Wallet, 0xedf2, eröffnete einen 40-fach gehebelten Short auf 400 BTC, rund 28,5 Millionen USD wert. Die Position wird bei 72.183 USD liquidiert.

Da die Liquidationszonen beider Positionen und der aktuelle Bitcoin-Kurs sehr eng beieinanderliegen, handelt es sich um ein besonders knappes Aufeinandertreffen zweier Wale in den vergangenen Wochen.

Bereits eine Kursänderung von 2 % in die eine oder andere Richtung könnte Millionen an Zwangsliquidationen auslösen.

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Waffenstillstand bröckelt: Rallye in Gefahr

Die Lage im internationalen Umfeld bleibt ebenfalls unsicher. Das Kobeissi Letter berichtete, Iran habe gewarnt, sich aus dem zweiwöchigen Waffenstillstand zurückzuziehen, falls Israel die Militäroperationen im Libanon fortsetze.

Wenig später teilte das Weiße Haus laut Axios mit, dass das Abkommen den Libanon überhaupt nicht umfasse.

Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif forderte alle Seiten zur Zurückhaltung auf und merkte an, dass bereits Verstöße gemeldet wurden.

„Verstöße gegen den Waffenstillstand wurden an einigen Stellen im Konfliktgebiet gemeldet, was dem Friedensprozess schadet”, sagte Sharif.

Trump kritisiert Berichte über nicht autorisierte Waffenstillstände

Für zusätzliche Verwirrung sorgte US-Präsident Trump, der auf Truth Social schrieb, zahlreiche nicht autorisierte Abkommen und Briefe seien im Umlauf, die von Akteuren stammten, die nichts mit den Verhandlungen zu tun hätten.

Er nannte die Verfasser „Betrüger” und „Scharlatane” und warnte davor, dass eine Bundesuntersuchung sie entlarven werde.

Trump betonte, dass nur ein einziger, bedeutender Vorschlag als Grundlage für den Waffenstillstand diene und darüber vertraulich gesprochen werde.

Er kritisierte zudem CNN, da deren Quelle gar nicht befugt sei, von einer Beteiligung zu sprechen.

Die Aussagen sorgen für noch mehr Unklarheit darüber, was der Waffenstillstand eigentlich konkret umfasst. Iran droht mit dem Rückzug, Israel führt Operationen im Libanon fort und Trump weist konkurrierende Modelle zurück. Das Abkommen erscheint daher mehr als fragil.

Die Folgen für Bitcoin sind direkt sichtbar: Short-Positionen im Wert von 252 Millionen USD wurden innerhalb von 24 Stunden nach der ersten Ankündigung des Waffenstillstands liquidiert.

Bitcoin-Liquidationen
Bitcoin-Liquidationen. Quelle: Coinglass

Ob die Rallye anhält, dürfte daher weniger von den Positionen der Wale abhängen, sondern vielmehr von den Entwicklungen in Beirut, Islamabad und Washington.

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