Bitcoin hat gerade seine erste grüne Wochenkerze nach fünf roten Wochen gezeigt. Dieser Schritt bedeutet eine deutliche Erholung nach einer langen Phase mit fallenden Kursen. Einige Analysten gehen noch weiter.
Sie erwarten, dass der Bärenmarkt schon im Februar geendet hat und jetzt eine positivere Phase begonnen haben könnte.
Nach Monaten mit starken Kapitalabflüssen aus dem Markt gibt es nun neue, positive Signale. Diese Signale bestätigen das Szenario.
Was steckt hinter der 23-Monats-Bitcoin-Zyklus-Theorie?
Eine aktuelle Analyse von einem erfahrenen Trader hat das Interesse der Krypto-Community geweckt.
Die Analyse besagt, dass Bitcoin in jedem Zyklus genau 23 Monate nach seinem Allzeithoch (ATH) seinen Tiefpunkt erreicht.
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Jetzt sind genau 23 Monate seit dem letzten ATH vergangen. Dieser Zeitpunkt passt genau zum Muster der Vorjahre.
„Bitcoin hat in jedem Zyklus seinen Tiefpunkt genau 23 Monate nach dem ATH erreicht. Jetzt sind wir bei 23 Monaten. Das hat nie versagt”, erklärte Coinvo Trading .
Der erfahrene Trader Peter Brandt beschrieb diese Beobachtung als stärkeres Argument als viele andere Markt-Meinungen. Das Muster deutet darauf hin, dass der Bärenmarkt im Februar enden könnte. Zudem zeigt es, dass eine Erholung schon im nächsten Monat beginnen kann.
Gestern ist die gesamte Marktkapitalisierung um 6 Prozent gestiegen. Sie hat sich von 2,19 Bio. USD auf 2,32 Bio. USD erhöht. Diese Erholung zeigt, dass die Anleger wieder optimistischer werden. Viele sehen jetzt Chancen, nachdem die Kurse von Bitcoin und den meisten anderen Coins stark gefallen sind.
Außerdem zeigen Daten von Google Trends, dass die Suchanfragen nach „Bitcoin kaufen” den höchsten Stand seit 2021 erreicht haben. Dieser Trend zeigt, dass viele neue Investoren in den Markt kommen.
Allerdings halten manche Analysten dieses Szenario für verfrüht. Sie glauben, dass der Markt mindestens noch sechs Monate braucht, bevor es wirklich zu einer nachhaltigen Erholung kommt. Diese Einschätzung stützt sich auf historische On-Chain-Daten.
Zudem waren die Nettozuflüsse von Stablecoins auf die Börsen in der letzten Februarwoche weiterhin negativ. Diese Daten sprechen eher gegen das Argument für einen Bärenmarkt von 23 Monaten.
Leon Waidmann, Forschungsleiter bei Lisk, erklärte, dass mehr Stablecoins die Börsen verlassen als hineinfließen. Das zeigt, dass der Kaufdruck noch nicht ausreicht, um eine längere Bitcoin-Rally zu unterstützen.
„Schau auf die Grafik. Jede große BTC-Rally im letzten Jahr wurde von dicken grünen Balken (Stablecoin-Zuflüsse) getragen. Jetzt? Tiefer Bereich im roten Bereich. Fast -10 Mrd. USD netto sind abgeflossen. BTC findet keinen nachhaltigen Aufschwung, bevor sich das ändert. So einfach ist das”, erklärte Leon Waidmann .
Obwohl sich der Markt nach mehreren Wochen mit sinkenden Kursen erholt hat, braucht es wohl klarere Bestätigungen, bevor man das Ende des Bärenmarkts ausrufen kann. Eine neue Analyse von BeInCrypto nennt die Marke von 70.000 USD als wichtige Grenze unter den aktuellen Bedingungen. Bitcoin muss diese Marke zurückerobern und halten, um weiter steigen zu können.