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Warum der Bitcoin-Kurs noch nicht am maximalen Schmerzpunkt für Anleger ist

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Geschrieben von
Nhat Hoang

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Redigiert von
Phil Haunhorst

02 März 2026 14:20 CET
  • Bitcoin-Kurs sinkt im Februar um 15 % – Unsicherheit bei Erholung bleibt
  • On-Chain-Daten deuten auf möglichen Boden hin – Ist die Kapitulation noch nicht vorbei?
  • Geopolitische Spannungen treiben Volatilität – März stellt dich als Kleinanleger vor neue Herausforderungen
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Bitcoin hat den Februar mit einem fast 15 Prozent Rückgang beendet. Viele Investoren hoffen auf eine Erholung im März. Historische Daten zeigen jedoch, dass die Verluste der Investoren ihr Maximum noch nicht erreicht haben.

Erfahrene Analysten sagen, dass die aktuellen Marktbedingungen Chancen bieten, Bitcoin günstiger zu kaufen. Allerdings steigen die Risiken, weil sich die geopolitischen Spannungen im März verschärfen.

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Drei Anzeichen für einen Bitcoin-Boden im März – trotzdem kein Grund zur Eile

Daten von Alphractal zeigen, dass das Sharpe-Verhältnis von Bitcoin nun auf Werte gefallen ist, wie sie schon am Tiefpunkt früherer Zyklen vorkamen.

Das Sharpe-Verhältnis ist ein wichtiger Indikator. Es zeigt den risikobereinigten Ertrag einer Investition, auch bei Bitcoin.

Ein Rückgang dieses Wertes deutet darauf hin, dass Investoren Bitcoin mit weniger Risiko als zuvor kaufen können. Allerdings zeigen die vorherigen Zyklen 2019 und 2020, dass dieser Indikator eine Weile auf einem niedrigen Niveau blieb, bevor er wieder anstieg.

„BTC jetzt zu kaufen bedeutet, du kaufst mit mittlerem Risiko, aber immer noch zu besseren Konditionen als die meisten, die in den vergangenen sechs Monaten gekauft haben”, sagte Joao Wedson, Gründer von Alphractal.

Sharpe-Verhältnis von Bitcoin. Quelle: Alphractal
Sharpe-Verhältnis von Bitcoin. Quelle: Alphractal
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Joao Wedson meint, Investoren sollten geduldig bleiben und abwarten, bis das jährliche Sharpe-Verhältnis mindestens fünf bis sieben Mal auf dem Chart aufleuchtet. In dieser Zeit könnte Bitcoin weiter fallen.

Bitcoin könnte dann in den Bereich zwischen 48.000 und 52.000 USD fallen. Das hält er für ein sehr wahrscheinliches bärisches Szenario, weil es so schon früher vorgekommen ist. Er sieht das zudem als gute Chance, um BTC zu akkumulieren.

Auch der Analyst Axel Adler Jr. von CryptoQuant bestätigt dieses Szenario. Er sagt, dass das Verhältnis der nicht realisierten Verluste bei Bitcoin mehr als 39 Prozent erreicht hat. Das heißt, die meisten Investoren sind gerade im Minus.

Nicht realisiertes Verlustverhältnis von Bitcoin. Quelle: CryptoQuant.
Nicht realisiertes Verlustverhältnis von Bitcoin Quelle: CryptoQuant.

Dieses Niveau stellt allerdings noch keine echte Kapitulation dar. Es gibt also noch Raum für mehr Druck. Noch mehr Investoren könnten in größere Verluste rutschen und aus Panik verkaufen. Historische Charts zeigen, dass dieses Verhältnis in früheren Zyklen über 60 Prozent lag, wenn Bitcoin den Tiefpunkt erreicht hat.

„Es gibt noch Spielraum, bevor wir eine vollständige Kapitulation sehen”, sagte Axel Adler Jr.

Gleichzeitig bemerkt Analyst CW, dass das Verhältnis der Wale an den Börsen ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Durch den Rückgang sind viele kleine Investoren aus dem Markt gedrängt worden. Jetzt sind vor allem große und erfahrene Akteure aktiv.

Im Vergleich zur Vergangenheit lässt ein starker Anstieg dieses Verhältnisses darauf schließen, dass der Kurs in die Nähe eines Bodens kommt und Wale die Kapitalströme bestimmen.

Wenn man diese drei Beobachtungen zusammennimmt, könnte der Markt im März einen Boden bilden. Es könnte für Kleinanleger trotzdem eine schwierige Zeit bleiben.

Besonders neue Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran machen die Kursschwankungen für den Markt derzeit immer schwerer vorhersehbar.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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