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Spannungen bei BNB-Treasury: Große Coin-Inhaber streiten um SEC-Meldungen

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Geschrieben von
Camila Grigera Naón

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Redigiert von
Phil Haunhorst

19 Februar 2026 11:00 CET
  • YZi Labs wirft 10X Capital vor: Über 5 Prozent BNC-Anteil nicht offengelegt
  • BNC will Asset-Deal mit 10X ändern – Spannungen nehmen zu
  • Streit enthüllt Governance-Probleme bei großem BNB-Treasury-Unternehmen
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Die Investmentfirma YZi Labs, die früher Binance Labs hieß und mit Binance verbunden ist, hat am Mittwoch öffentlich den Vermögensverwalter 10X Capital beschuldigt, gegen die US-Bestimmungen zur Offenlegung von Wertpapieren verstoßen zu haben. Der Streit findet statt, während es bei CEA Industries größere Veränderungen in der Unternehmensführung gibt.

In einem offiziellen Blogbeitrag behauptete YZi Labs, dass 10X Capital gegen die SEC-Regeln verstoßen habe, nach denen Beteiligungen offengelegt werden müssen, wenn ein bestimmter Anteil überschritten wird.

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YZi Labs wirft 10X Capital Verstöße bei Berichten vor

Der Streit dreht sich um CEA Industries, besser bekannt unter dem Nasdaq-Tickersymbol BNC. Das Unternehmen sagt, es verwaltet die größte Firmenschatzkammer von BNB weltweit.

Diese Sache ist für Teilnehmer am Krypto-Markt besonders interessant. BNC ist eng mit dem Binance-Ökosystem verbunden, da die Treasury-Strategie mit Binance zusammenhängt. Änderungen bei der Führung oder Verwaltung könnten also auch Auswirkungen darauf haben, wie der große BNB-Bestand des Unternehmens gemanagt wird.

Sowohl YZi Labs als auch 10X Capital haben Anteile an BNC. In letzter Zeit spitzte sich der Streit um die Kontrolle im Unternehmen immer weiter zu.

Die jüngsten Vorwürfe kamen nur eine Woche, nachdem BNC bereits frühere Behauptungen von YZi Labs zurückgewiesen hatte. Diese betrafen die Einhaltung der Nasdaq-Regeln zum Zeitpunkt der jährlichen Hauptversammlung. In der Stellungnahme vom 13. Februar erklärte BNC, man halte sich an die Regeln und wies die Aussagen als „falsch“ und „leichtfertig“ zurück.

In einem offiziellen Brief an 10X Capital beschuldigte YZi Labs am Mittwoch, dass der Vermögensverwalter seinen Anteil an CEA Industries nicht richtig gemeldet habe.

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Nach US-Wertpapiergesetzen müssen Investoren, die mehr als fünf Prozent der Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzen, ihre Beteiligungen offenlegen. Dadurch sollen andere Aktionäre rechtzeitig über große Veränderungen beim Einfluss informiert werden.

Nach Angaben von YZi Labs hält 10X Capital seit Ende 2025 mehr als fünf Prozent der BNC-Aktien. Allerdings wurde kein Schedule 13D-Formular eingereicht, das diese Beteiligung offiziell meldet oder anzeigt, ob 10X Capital gemeinsam mit anderen Aktionären handelt.

YZi Labs wirft zudem dem 10X Capital-Gründer Hans Thomas vor, der im BNC-Verwaltungsrat sitzt, dass er die Pflichtmeldung nicht abgegeben hat, die für Vorstände zur Offenlegung ihres Aktienbesitzes vorgeschrieben ist.

„SEC-Offenlegungsvorschriften sind keine ‚persönlichen Vorlieben‘ oder ‚optionale Kleinigkeiten‘ – sie sind Mindeststandard und nicht verhandelbare Verpflichtungen für jeden, der im Vorstand eines börsennotierten Unternehmens sitzt”, sagte Alex Odagiu, Investmentpartner bei YZi Labs. „Wer keine fristgerechten Section-16-Meldungen und klare Eigentumsverhältnisse offenlegen kann, sollte kein börsennotiertes Unternehmen leiten.”

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Die Vorwürfe wurden am selben Tag erhoben, an dem der BNC-Verwaltungsrat vorschlug, die Asset-Management-Vereinbarung mit 10X Capital zu ändern.

Governance-Streit um Asset-Deal spitzt sich zu

Laut Vorschlag will der Vorstand niedrigere Verwaltungsgebühren, eine kürzere Laufzeit und flexiblere Kündigungsbedingungen erreichen. Ziel ist es, die betriebliche Flexibilität sowie den langfristigen Wert zu erhöhen.

Zuvor hatte YZi Labs öffentlich bestätigt, dass eine bisher geheime Zusatzvereinbarung mit 10X Capital gekündigt wurde. Diese hatte es untersagt, die ursprüngliche Vereinbarung zu ändern. Nach einer umfassenden Überprüfung des Vertrags will man nun flexibler handeln.

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Nachdem die Einschränkung aufgehoben wurde, will der Vorstand die Neuverhandlung des Vertrags mit 10X Capital vorantreiben.

Die jüngsten Entwicklungen finden zur gleichen Zeit statt wie die regulatorischen Meldungen von YZi Labs selbst. Die Investmentfirma hatte bereits gemeldet, dass sie nach Aktienrückkäufen von BNC die Fünf-Prozent-Grenze überschritten und später eine Aktionärsgruppe gegründet hat.

Das Überschreiten dieser Grenze ist sowohl nach dem US-Wertpapierrecht als auch nach dem US-Bundesstaat Nevada wichtig, weil CEA Industries dort registriert ist.

Während Bundesgesetze die Meldepflicht regeln, bestimmen die Regeln in Nevada die Rechte der Aktionäre und die Befugnisse des Vorstands. Zudem kann die Höhe der Beteiligung beeinflussen, ob ein Aktionär Abstimmungen einleiten oder bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen kann.

In diesem Zusammenhang zeigt der Streit über die Offenlegung und der Wunsch des Vorstands, den Vertrag mit 10X Capital zu überarbeiten, dass es nicht nur um Formalien geht. Vielmehr dürfte es auch um eine größere Kontrolle und die zukünftige Richtung der Firma rund um BNB gehen.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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