Cake Wallet hat ein neues Lightning-Update veröffentlicht, das Bitcoin-Zahlungen für den Alltag vereinfachen soll. Mit diesem Update sollen Nutzer Transaktionen schnell und sicher senden können, ohne Knoten zu verwalten.
Seit Jahren verspricht Lightning schnelle und günstige Bitcoin-Zahlungen. Allerdings musst du dich bisher meist entscheiden: Entweder nutzt du eine einfache, fremdverwaltete Wallet oder du nutzt eine selbstverwaltete Lösung, bei der du Kanäle, Liquidität und deine Verbindung ständig überwachen musst. Das macht es für viele kompliziert.
Cake Wallet behauptet, mit ihrem neuesten Update diese Probleme zu lösen. In der aktuellen Version gibt es jetzt selbstverwaltetes Lightning für den Alltag. Damit kannst du auf dem Handy schnell und fast sofort Bitcoin senden und empfangen, ohne einen eigenen Lightning-Knoten zu betreiben oder die Kontrolle über dein Geld zu verlieren. Du hast außerdem jederzeit die Möglichkeit, BTC zurück auf die Kette zu verschieben.
Cake Wallet Update für Blitzschnelle Nutzererfahrung für alle
Kern des Updates ist eine Integration mit dem Breez SDK und Spark. Cake beschreibt das als fehlende Brücke zwischen echter Selbstverwaltung und einfacher Nutzbarkeit. Du musst dich nicht mehr um Kanäle, Liquidität oder eine ständige Verbindung kümmern.
In einer kurzen Erklärung sagt Cake Labs CEO Vikrant Sharma, dass Nutzer nicht mehr gezwungen werden, zwischen „Bequemlichkeit und Kontrolle“ zu wählen.
Auch die Rolle von Spark ist spannend. Spark ist eine native Bitcoin Layer 2, die speziell für Zahlungen gebaut wurde. Entwickler können darauf direkt mit Bitcoin arbeiten und bleiben dabei mit Lightning kompatibel. Die Infrastruktur sorgt also dafür, dass Wallet-Teams Lightning einfacher nutzbar machen, ohne dass du die Coins aus der eigenen Hand gibst.
Datenschutz an erster Stelle
Cake setzt zudem stark auf Datenschutz. In der Veröffentlichung heißt es, dass du Zahlungen über Lightning empfangen kannst, ohne deine Spark-Adresse preiszugeben. Spark-Transaktionen erscheinen auch nicht automatisch in Spark-Block-Explorern. Das verringert unnötige Einblicke in deine Aktivitäten.
Das Unternehmen verfolgt schon länger einen datenschutzfreundlichen Ansatz. Es wurden zum Beispiel Silent Payments und PayJoin v2 integriert, damit sich Aktivitäten auf der Kette schwerer verfolgen und zusammenfassen lassen.
Einfach lesbare Lightning-Adressen und neue Ausgabemöglichkeiten direkt in der App
Lightning ist zwar schnell und günstig, aber der Alltag in der Nutzung ist oft noch umständlich. Für jede Zahlung musst du eine neue Rechnung erstellen und diese dem Absender schicken.
Cake Wallet will diesen Schritt jetzt weglassen und führt dafür eigene Lightning-Adressen ein. So bekommst du eine @cake.cash-Adresse und musst keine Rechnungen oder langen Zahlungsdaten teilen. Die Adresse kann sofort erstellt werden, ein Mindestguthaben ist nicht nötig.
Das Update bringt Lightning auch direkt in Cake Pay, die eigene Prepaid-Debitkarte und den Geschenkkarten-Service. In Cakes Dokumentation wird erklärt, dass du damit Geschenkkarten kaufen oder eine Debitkarte zu Apple Pay oder Google Pay hinzufügen kannst. So kannst du Krypto im Alltag nutzen, ohne dass daraus ein kompletter Datenverlauf entsteht.
Alle deine Bitcoin, Lightning und Speicher in einer App
Viele Bitcoiner nutzen aktuell eine App für Zahlungen und eine andere für die sichere Lagerung.
Cake Wallet will mit dem Update alle Funktionen in einer App verbinden: Bitcoin auf der Kette, Lightning, Datenschutz-Tools und Hardware-Wallet-Unterstützung. Du kannst deine Coins zwischen Cold Storage, Kette und Lightning verschieben, ohne Apps zu wechseln oder Adressen manuell zu kopieren.
Mit einfachen Lightning-Adressen und Lightning in Cake Pay für Gutscheine und Prepaid-Debitkarten will das Update den Alltag erleichtern. Wenn die Zuverlässigkeit im Alltag stimmt, wird Lightning so wirklich zu einer praktischen Zahlungslösung für dein Handy.