Cardano hat nach Angaben von Santiment seit dem Tiefpunkt am 23. Juni 14.783 neue ADA-Wallets mit Bestand hinzugefügt, und ADA ist seither stark gestiegen.
ADA erreichte Ende Juni ein Mehrjahrestief bei etwa 0,14 USD. In den letzten sieben Tagen hat der Coin 32,5 % zugelegt, erreichte am 5. Juli 0,199 USD und notiert aktuell nahe 0,19 USD.
ADA: Retail-Wallets kehren nach einem schwierigen Juni zurück
Das Wallet-Wachstum folgt auf mehrere Wochen mit starkem Verkaufsdruck. Fehlgeschlagene Treasury-Abstimmungen und Warnungen von Gründer Charles Hoskinson über Herausforderungen für das Projekt trieben ADA Anfang Juni auf Kurse wie zuletzt 2020.
Santiment sieht diese Entwicklung als Zeichen für eine Veränderung des Sentiments in der Cardano-Community.
Der Anstieg bei den Wallets deutet darauf hin, dass einige Retail-Käufer nach der Stabilisierung des Kurses wieder eingestiegen sind. Die Akkumulationsdaten bei Cardano-Walen zeigten bereits, dass große Halter ADA aufgestockt haben, obwohl die Aktivität auf der Blockchain nachließ. Dieses Muster deutet darauf hin, dass sich einige Investoren mit Blick auf erwartete Upgrades positionieren.
Reibungen in der Governance belasten weiterhin die Erholung
Trotz der Erholung bleiben die grundlegenden Spannungen bei Cardano bestehen. Hoskinson hat kürzlich eine Überprüfung der Governance-Reform gestartet, bei der tausende dezentralisierte Organisationen rund um das Treasury-System geprüft werden.
Diese Überprüfung folgt auf einen abgesagten Gipfel 2026 und anhaltende Finanzierungsstreitigkeiten. Beides hält das Sentiment fragil, auch wenn der aktuelle Cardano-Kurs deutlich über dem Juni-Tief liegt.
Die technische Roadmap von Cardano läuft dennoch weiter. Der Leios-Scalability-Meilenstein soll die Netzwerk-Performance vor einem geplanten Mainnet-Upgrade später dieses Jahr erhöhen.
Die neuen Wallets stehen beim nächsten Governance-Votum vor einer Bewährungsprobe. Bleiben die Halter dabei und verkaufen nicht schon bei den ersten Schwierigkeiten, dann ähnelt die Angst im Juni eher einer Kapitulation als nachhaltigem Schaden.









