CFTC verhängt Geldstrafe von 200.000 USD gegen Trader Sidney Lebental wegen Spoofing bei Treasury-Futures

  • CFTC verhängt gegen Trader Sidney Lebental eine Geldstrafe von 200.000 USD wegen Spoofings von US-Treasury-Futures-Kontrakten
  • Anordnung nennt 50 Spoofing-Fälle an der Chicago Board of Trade im Jahr 2019
  • Lebental erhält im Rahmen des Vergleichs ein einmonatiges Handelsverbot sowie eine Unterlassungsanordnung.
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Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat den New Yorker Trader Sidney Lebental dazu verpflichtet, eine Strafe von 200.000 USD wegen Spoofings von US-Treasury-Futures zu zahlen, und schließt damit ein Verfahren ab, das mit etwa 50 irreführenden Handelsaufträgen an der Chicago Board of Trade im Jahr 2019 zusammenhängt.

Lebental hat die Feststellungen in der akzeptierten Anordnung weder bestätigt noch bestritten. Er darf zudem einen Monat lang keine Commodity Interests handeln und keine weiteren Verstöße gegen das Spoofing-Verbot des Commodity Exchange Act begehen.

Details zum Treasury-Futures-Schema

Laut Aussagen der CFTC hat Lebental zwischen Januar und September 2019 rund 50 Mal Spoofing betrieben. Er konzentrierte sich besonders auf Ultra-U.S.-Treasury-Bond-Futures, also Verträge mit einer Laufzeit von 25 bis 30 Jahren auf Staatsanleihen.

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Er platzierte echte Aufträge für Kassatreasuries oder einen Futures-Kontrakt auf einer Seite. Gleichzeitig stellte er auf der Gegenseite größere Spoof-Aufträge in einem korrelierten Futures-Kontrakt ein.

Nachdem seine realen Aufträge ausgeführt wurden, stornierte Lebental die Spoof-Aufträge. Die Behörde erklärte, dass er wusste, dass die Instrumente ausreichend korreliert waren, um Kurse zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Sanktionen und bisherige Entwicklungen

Zusätzlich zur 200.000-USD-Zivilstrafe umfasst die Anordnung ein 30-tägiges Handelsverbot für Commodity Interests und die üblichen Einschränkungen bei öffentlichen Äußerungen. Registrierte Unternehmen müssen ihm während dieser Zeit die Handelsrechte verweigern.

Während der im Verfahren behandelten Zeit war Lebental Leiter des Linear Rates Desk bei einer globalen Bank. Davor war er auch bei Bank of America Securities beschäftigt.

Gleichzeitig stand Lebental unter Beobachtung der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA). Die Behörde verwies zuvor auf Hunderte verdächtige Treasury-Aufträge, bevor er im Jahr 2024 eine Einigung erzielte.

Bank of America zahlte Ende 2023 eine FINRA-Strafe in Höhe von 24 Millionen USD wegen Spoofings mit Treasuries an ihrem Desk.

Die CFTC-Maßnahmen beziehen sich daher auf bereits bekannten Missbrauch. Marktteilnehmer für Treasuries werden auf weitere Durchsetzungen achten, die den gleichen Desk und ähnliche Muster mit korrelierten Instrumenten betreffen.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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