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Umfrage zum CLARITY Act zeigt wahre Priorität von Krypto

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Geschrieben und bearbeitet von
Lockridge Okoth

16 März 2026 05:32 CET
  • Umfrage: Krypto-Nutzer setzen klar auf Schutz vor Überwachung
  • Senat plant, Treasury kann Krypto ohne Gerichtsbeschluss einfrieren
  • Streit um Stablecoin-Erträge bleibt zentrales Hindernis im US-Senat
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Eine Umfrage des Krypto-Kommentators Paul Barron fragte Nutzer, ob ihnen beim Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) die Rendite von Stablecoins oder der Schutz vor finanzieller Überwachung wichtiger ist.

Die Antworten zeigten, dass fast alle Teilnehmer Wert auf Privatsphäre und finanzielle Selbstbestimmung legen, während Renditen weniger wichtig waren.

Datenschutz an erster Stelle

Die Umfrage löste eine Diskussion über Formulierungen im aktuellen Senatsentwurf des CLARITY Act aus. Kritiker wiesen darauf hin, dass der Text der US-Treasury die Befugnis gibt, Krypto-Transaktionen vorübergehend ohne Gerichtsbeschluss festzuhalten, einzufrieren oder zu beschlagnahmen.

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Solche Befugnisse könnten sich zudem auf bestimmte Schnittstellen und Protokolle im Bereich Decentralized Finance (DeFi) erstrecken, die als „nicht-dezentralisiert“ eingestuft sind.

Für viele Befragte stellen diese Befugnisse eine existenzielle Bedrohung für Selbstverwahrung und finanzielle Freiheit dar. Die attraktiven Stablecoin-Belohnungen wurden hingegen als verhandelbar angesehen.

Renditen bleiben größtes Hindernis für den Senat

Obwohl die Community vor allem Wert auf Privatsphäre legt, waren die Renditen von Stablecoins der Hauptgrund, warum das Gesetz weiterhin stagniert. Der Gesetzentwurf wurde im Juli 2025 vom US-Repräsentantenhaus mit 294 zu 134 Stimmen verabschiedet, ist aber im Bankenausschuss des Senats nicht weitergekommen.

Die American Bankers Association setzt sich dafür ein, sämtliche Stablecoin-Belohnungen zu verbieten, da sie ihrer Meinung nach eine Gefahr für traditionelle Bankeinlagen darstellen.

Die Senatoren Angela Alsobrooks und Thom Tillis arbeiten an einem Kompromiss, der passive Erträge verbieten, aber Belohnungen durch Aktivitäten zulassen würde.

Eine vom Weißen Haus festgelegte Frist am 1. März für eine Einigung verstrich ohne Ergebnis. Der Vorsitzende der Senatsmehrheit, John Thune, erklärte zudem, dass bis April 2026 keine Abstimmung stattfinden werde. Analysten warnen, dass eine Verabschiedung in diesem Jahr unwahrscheinlich wird, falls das Gesetz den Ausschuss bis Ende April nicht passiert.

Die Kluft zwischen den Wünschen der Krypto-Community und den politischen Blockaden macht den Unterschied deutlich. Die Community wünscht sich Privatsphäre, während in Washington die Banklobby wegen der Renditen bremst.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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