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CLARITY Act: Unsichere Zukunft nach Senatsverschiebung

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Geschrieben von
Camila Grigera Naón

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Redigiert von
Phil Haunhorst

16 Januar 2026 08:30 CET
  • Senat verschiebt Abstimmung über CLARITY Act nach Kritik aus der Krypto-Community und Rückzug wichtiger Unterstützer
  • Coinbase warnt: Neues Gesetz bedroht DeFi, Stablecoins, Tokenisierung und offene Krypto-Märkte
  • Politischer Streit und Branchenkonflikte gefährden Zeitplan des Gesetzes – trotz starker Unterstützung großer Krypto-Unternehmen
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Der Bankenausschuss des US-Senats hat die Abstimmung über das Gesetz zur Regulierung des Krypto-Marktes verschoben, da es wachsenden Widerstand aus der Branche gibt.

Das lange erwartete Gesetz wurde am Mittwochabend nach einer späten politischen Debatte verschoben. Führende Personen aus der Branche entzogen dem CLARITY Act ihre Unterstützung. Deshalb hat der Ausschuss die Abstimmung gestoppt.

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Widerstand in der Krypto-Branche stoppt Abstimmung

Der Weg des CLARITY Acts zum Senat war bisher sehr schwierig. Eigentlich sollte am Donnerstag über den Gesetzentwurf im Bankenausschuss abgestimmt werden, doch er wurde erneut verschoben.

Nachdem am Montag der 278 Seiten lange Gesetzesentwurf veröffentlicht wurde, gab es starken Widerstand. Am Mittwoch teilte Coinbase CEO Brian Armstrong mit, dass das Unternehmen die aktuelle Version des Gesetzes nicht länger unterstützen kann.

Armstrong sagte, dass der Entwurf „wichtige Teile der Marktstruktur zerstört” und Risiken für tokenisierte Aktien, DeFi, Stablecoins und offene Krypto-Märkte schafft.

Wegen dieser Rückschläge fragen sich viele, ob der CLARITY Act überhaupt noch dieses Jahr beim Präsidenten ankommt.

Trotz dieser Probleme bleibt Tim Scott, Vorsitzender des Bankenausschusses, optimistisch, dass das Gesetz verabschiedet wird.

„Ich habe mit Menschen aus der Krypto-Branche, dem Finanzsektor und mit meinen demokratischen und republikanischen Kollegen gesprochen, und alle bleiben weiter engagiert”, schrieb Scott in einem Beitrag in sozialen Medien.

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Bisher ist Coinbase das einzige große Krypto-Unternehmen, das sich gegen die aktuelle Fassung ausspricht. Dennoch gibt es weiterhin allgemeinen Widerstand.

Politischer Streit bringt Zeitplan für CLARITY Krypto-Gesetz in Gefahr

Obwohl viele gegen das Gesetz zur Regulierung des Marktes sind, unterstützen es einige große Namen aus der Krypto-Community weiter.

Laut der Journalistin Eleanor Terrett unterstützen Firmen wie Circle, Ripple, Kraken und a16z den Vorschlag. Auch Non-Profit-Organisationen wie The Digital Chamber und Coin Center stehen hinter dem Gesetz.

Trotzdem hat der Entwurf einen schwierigen Weg vor sich.

Der Ärger in der Branche ist größer geworden, weil viele befürchten, dass aktuelle Änderungen Banken und der traditionellen Finanzwelt zu sehr entgegenkommen, besonders bei stablecoin Renditen und Tokenisierung.

Gleichzeitig haben einige Demokraten kritisiert, dass das Gesetz keine Regeln für hochrangige Regierungsmitglieder wie den Präsidenten enthält. Quellen aus den Gesprächen berichten, dass Demokraten auch Schlupflöcher bei Tokenisierung und nationaler Sicherheit schließen wollen.

Obwohl viele anfangs erwarteten, dass das Gesetz bis März verabschiedet werden könnte, sorgen anhaltende politische und brancheninterne Streitigkeiten vermutlich für längere Verzögerungen.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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