Coinbase hat bekannt gegeben, dass der Futures-Handel für Nutzer von Coinbase Advanced in 26 europäischen Ländern über seine MiFID-Gesellschaft verfügbar wird.
Das Angebot umfasst Produkte wie Mag7 + Crypto Equity Index Futures und Verträge im Perpetual-Stil mit einer Laufzeit von fünf Jahren.
Warum das wichtig ist:
- Coinbase zählt zu den wichtigsten Krypto-Plattformen weltweit. Fast 380 digitale Vermögenswerte sind auf mehr als 500 Handelspaaren gelistet.
- Mit diesem Schritt bekommen europäische Trader eine Alternative zu unregulierten Derivate-Plattformen.
- Der regulierte Zugang für Privatanleger zu Krypto-Derivaten wächst, wodurch das Handelsvolumen von nicht regelkonformen Börsen zu regulierten Anbietern verlagert werden könnte.
Details:
- Coinbase hat bestätigt, dass der Start unter anderem Deutschland, Frankreich und die Niederlande sowie insgesamt 26 Länder abdeckt.
- Je nach Vertrag können Trader einen Hebel zwischen vier- und zehnfachem Hebel nutzen, wobei der höhere Hebel bei wichtigen Produkten wie Bitcoin, Ethereum und Aktienindex-Kontrakten gilt.
- Die Handelsgebühren liegen bereits ab 0,02 % pro Vertrag, wodurch Derivatehandel leichter zugänglich wird.
- Zum Angebot zählen verschiedene Kryptokontrakte, darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Solana (SOL) Futures.
- Trader können zudem auf Aktienindex-Kontrakte und Mag7 + Crypto Equity Index Futures zugreifen.
- Coinbase bietet zwei Arten von Futures, die in bar ausgeglichen werden. Perpetual-Kontrakte haben eine Laufzeit von fünf Jahren und werden stündlich finanziert sowie täglich abgerechnet.
- Datierte Verträge besitzen feste monatliche oder vierteljährliche Laufzeiten, werden täglich bewertet und beim Ablauf bar ausgezahlt.
Das große Ganze:
- Coinbase beschreibt diesen Start als Schritt hin zur eigenen Vision, eine All-in-One-Finanzplattform und damit eine „Alles-Börse“ zu werden.
- Das Unternehmen möchte in Zukunft weitere Produkte und Dienstleistungen anbieten, da die Regulierung in Europa und darüber hinaus weiter Fortschritte macht.
- Bereits im Januar führte die Börse für Nutzer in den USA den Handel mit Prognosemärkten ein.