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US-Gericht lehnt Custodia-Bank-Klage gegen Federal Reserve ab

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Geschrieben und bearbeitet von
Mohammad Shahid

13 März 2026 19:33 CET
  • US-Gericht lehnt Wiederaufnahme von Custodia Banks Klage gegen Fed ab
  • Das frühere Urteil bleibt bestehen, Fed entscheidet über Bankenzugang zum Zahlungssystem
  • Custodia unterliegt Fed vor Gericht, Supreme Court als letzte Chance
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Ein US-Berufungsgericht hat den Antrag der auf Krypto spezialisierten Custodia Bank abgelehnt, ihren Rechtsstreit mit der Federal Reserve um den Zugang zum US-Bankensystem wieder aufzunehmen.

Am 13. März stimmte das Tenth Circuit Court of Appeals mit 7 zu 3 Stimmen gegen eine erneute Anhörung des Falls. Damit bleibt das Urteil vom Oktober bestehen. Das Gericht hatte zuvor entschieden, dass die Federal Reserve Banken selbst wählen kann, ob sie einem Institut Zugriff auf ein zentrales Bankkonto gewährt.

Diese Konten heißen „Master Accounts“. Sie ermöglichen Banken den direkten Anschluss an das Zahlungssystem der Federal Reserve. Ohne ein solches Konto muss eine Bank eine andere Bank beauftragen, um Zahlungen über das System abzuwickeln.

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Schwieriger Tag für Krypto-Banken in den USA?

Custodia ist eine digitale Vermögenswerte-Bank mit Sitz in Wyoming und bemüht sich seit 2020 um ein solches Konto. Die Bank erklärt, dass ein direkter Anschluss es ihr ermöglichen würde, Zahlungsdienste für Krypto-Unternehmen anzubieten, ohne auf traditionelle Banken angewiesen zu sein.

Die Federal Reserve lehnte den Antrag jedoch im Jahr 2023 ab. Die Aufsichtsbehörden erklärten, dass das Geschäftsmodell von Custodia, das sich auf Krypto-Vermögenswerte konzentriert, Bedenken bezüglich Sicherheit und finanzieller Stabilität aufwerfe.

Daraufhin reichte Custodia eine Klage gegen die Fed ein. Die Bank argumentierte, dass US-Gesetze die Zentralbank verpflichten, gesetzlich zugelassenen Banken Zugang zu gewähren. Die Gerichte stellten sich jedoch wiederholt auf die Seite der Federal Reserve.

Das Urteil vom Freitag bestätigt diese Position. Das Gremium des Berufungsgerichts erklärte, dass die Federal Reserve weiterhin die Entscheidungsfreiheit hat, Anträge anzunehmen oder abzulehnen.

Nicht alle Richter waren derselben Meinung. In einer abweichenden Meinung warnten die Richter Timothy Tymkovich und Allison Eid davor, dass das Urteil den Reservebanken zu viel unkontrollierte Macht verleiht, staatlich zugelassene Banken auszuschließen.

Die Entscheidung ist vorerst ein Rückschlag für Custodia und andere auf Krypto spezialisierte Banken, die einen direkten Zugang zum US-Finanzsystem anstreben.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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