Decentralized AI Alliance gibt Hackathon zur Bekämpfung von COVID-19 bekannt

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IN KÜRZE
  • Die Decentralized AI Alliance hält einen Hackathon zur Bekämpfung des Coronavirus ab.

  • COVIDathon läuft über einen Zeitraum von acht Wochen in vier Themenfeldern.

  • Die Blockchain-Technologie hilft dabei, dezentrale Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln.

  • promo

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Das COVID-19 genannte Coronavirus hat bereits über eine halbe Million Menschen befallen und dabei über 23.000 Todesopfer gefordert. Nun hat die Decentralized AI Alliance einen Online-Hackathon zur Bekämpfung des Coronavirus bekanntgegeben.



Der Hackathon beginnt am 1. April und soll über insgesamt acht Wochen laufen. Dabei werden Einreichungen in vier verschiedenen Themenfeldern angefordert.

DAIA startet Hackathon

Die Decentralized AI Alliance (DAIA) ist eine gemeinnützige Organisation zur Förderung der Dezentralisierung und Demokratisierung von künstlicher Intelligenz. In Kooperation mit Ärzten und Virologen, sowie Experten aus den Bereichen Datenschutz, KI und Blockchain möchte DAIA dezentrale Lösungen entwickeln, um die derzeitige Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und zukünftige Ausbrüche zu verhindern.



Zu diesem Zweck arbeitet DAIA mit dem dezentralen KI-Protokoll SingularityNET und der offenen Datenaustauschplattform Ocean Protocol zusammen. Der Hackathon wird von 1. April bis zum 1. Juni laufen und dabei vier verschiedene Themenfelder behandeln: Datenschutz und Datenhoheit, Medizin und Epidemiologie, Information und Krisenmanagement, sowie Offene Innovation.

Dabei soll ein Panel aus Experten der Bereiche KI, Blockchain und Medizin die Einreichungen in diesen Feldern bewerten. Wie Dr. Axel Schumacher, Genetiker und Mitgründer des dezentralen Biomedizin-Projekts Shivom anmerkt:

COVIDathon stellt eine Plattform zur Verfügung, um proaktiv, gemeinschaftlich und inspiriert bei der Lösung eines der größten Rätsel unserer Zeit zu helfen.

Voranmeldungen für den Hackathon werden auf der Webseite von COVIDathon entgegengenommen.

Dezentrale Lösungen zur Bewältigung der Krise

Für komplexe Probleme gibt es keine einfachen Lösungen. Dies macht es häufig schwierig, in einer zentralisierter Weise an der Lösung dieser Probleme zu arbeiten. Ein Beispiel hierfür ist die Verteilung von Gütern in der Gesellschaft: Eine Planwirtschaft, die zentralisiert von wenigen Experten gelenkt wird, scheitert meist an diesem Problem.

In einer freien Marktwirtschaft wird dieses Problem dezentralisiert. Indem freie Unternehmer die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen übernehmen, entsteht eine Schwarmintelligenz, welche die Verteilung der Güter über den Preis steuert. Durch Versuch und Irrtum werden dabei neue, innovative Lösungen geschaffen.

Übertragen auf die Coronavirus-Krise kann eine dezentrale Herangehensweise dabei helfen, Innovationen zu schaffen, welche die Pandemie durch völlig neue Wege bekämpfen könnte. Während das zentralisierte Krisenmanagement in der Regel nur nach altbewährten Mustern arbeitet, setzen dezentrale Systeme auf Kreativität und Schwarmintelligenz.

Wie viele andere Projekte im Blockchain-Sektor versucht COVIDathon diese Schwarmintelligenz zu entfesseln, um somit kreative Lösungen für ein komplexes Problem zu finden. In jedem Fall können wir interessante Ergebnisse von dem Hackathon erwarten.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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