Elon Musks Grok-Bot-Versprechen: Wir erstatten Ihnen Verluste, wenn die KI Ihr Geld verliert

  • Elon Musk verspricht: xAI ersetzt Verluste, wenn Grok Bot Ihr Geld verliert
  • Investor Teslaconomics plant, dem KI-Agenten vollständigen Zugriff auf seine Finanzen zu gewähren.
  • Die eigenen Verbraucherrichtlinien von xAI begrenzen die Haftung in der Regel auf 100 USD oder die gezahlten Gebühren.
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Elon Musk hat am Mittwoch ein mutiges Versprechen für den Grok Bot abgegeben. Sollte der KI-Agent beim Verwalten eines Bankkontos eines Investors Geld verlieren, will xAI den Nutzer vollständig entschädigen, sagt er.

Ein Investor nimmt dieses Angebot an. Die Zahlen zeichnen jedoch ein anderes Bild. Der Grund dafür ist eine 100-USD-Haftungsobergrenze, die in den Bedingungen von xAI steht.

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Das Experiment mit dem Grok Bot und Bankkonto

Teslaconomics, ein Investor bei Tesla und xAI, stellte am Mittwoch eine einfache Frage. Hat irgendjemand Grok Bot mit einem Bankkonto verbunden? In einem Beitrag auf X (Twitter) erklärte er, dass der Agent Ausgaben überwachen, Rechnungen bezahlen und ungewöhnliche Abbuchungen erkennen könne.

Er fragte sich sogar, ob er überhaupt noch einen persönlichen Bankberater braucht. Seine Partnerin sagte ihm laut eigenen Angaben deutlich nein. Sie befürchtet, was eine KI mit so viel Zugang anrichten könnte.

Dennoch zeigt sich Elon Musk zuversichtlich und garantiert sogar, dass xAI den Nutzer entschädigt, falls der Grok Bot einen Fehler macht.

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Grok Bot startete als Beta am 11. August. Nach Angaben von xAI läuft jeder Agent Tag und Nacht auf seinem eigenen Cloud-Computer. Er meldet sich wie ein Mensch auf Webseiten an und arbeitet weiter, während die Halter schlafen.

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Das Experiment passt zudem zu Musks größerem Vorstoß im Bereich Finanzen. X Money startete im Juni und ermöglicht Peer-to-Peer-Zahlungen.

Eine 100-USD-Haftungsobergrenze hinter dem Grok-Bot-Versprechen

Auch wenn Musks Zusage wie eine Versicherung klingt, besagen die Unternehmensunterlagen von xAI etwas anderes. Die Nutzungsbedingungen bieten Ergebnisse und Handlungen der Agenten nur nach dem Prinzip „wie gesehen“ an.

Laut diesen Bedingungen ist die Haftung in den meisten Fällen auf die Gebühren, die der Nutzer gezahlt hat, oder auf 100 USD begrenzt — je nachdem, welcher Wert höher ist. Der Bot-Zugang kostet 30 USD monatlich als SuperGrok-Plan, das entspricht 360 USD Gebühren pro Jahr. Das ist wenig im Vergleich zu einem überzogenen Girokonto.

Ein Versprechen auf X (Twitter) ändert diesen Vertrag nicht. Solange xAI die Garantie nicht schriftlich gibt, hängt eine Rückerstattung nur vom guten Willen von Musk ab.

Die US-Bankregeln machen es noch komplizierter. Die Verordnung E, das bundesweite Regelwerk zum elektronischen Zahlungsverkehr, schützt Kunden vor unautorisierten Zahlungen. Sobald der Nutzer aber einem Bot seine Zugangsdaten gibt, gilt das nicht mehr als unbefugt.

Geben Sie einem Bot Ihre Zugangsdaten, könnten Standard-Schutzmechanismen gegen Betrug wegfallen.

Die Geschichte liefert Skeptikern zudem weitere Argumente. Im Mai führten versteckte Anweisungen in einem bösartigen NFT dazu, dass eine KI Geld transferierte. Diese Technik heißt Prompt Injection. So wurden etwa 150.000 USD aus einer Grok-gebundenen Bankr-Wallet abgezogen. Etwa 80% des Geldes kamen später zurück.

Wenige Wochen später gab es einen weiteren Angriff auf 14 Nutzer-Wallets der gleichen Plattform; Bankr sagte eine vollständige Rückzahlung zu. Bislang existiert kein bestätigter Fall, in dem Grok Bot ein echtes Bankkonto falsch verwaltet hat.

Trotzdem könnte eine Prompt Injection teurer werden, wenn ein echtes Bankkonto betroffen ist und nicht nur eine Kryptowallet.

Daher könnte das Grok Bot Experiment auch als Werbung für ein xAI-Produkt dienen, das im täglichen Finanzmanagement eingesetzt werden soll. Der erste echte Fehler wird zeigen, wie viel Musks Worte tatsächlich wert sind.

Die Antwort könnte eine leise Rückerstattung sein oder ein öffentlich ausgetragener Test der 100-USD-Grenze.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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