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Ethereum-ETFs verzeichnen 110 Mio. USD Zufluss – Institutionelle ETH-Bestände schrumpfen

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Geschrieben von
Aaryamann Shrivastava

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Redigiert von
Phil Haunhorst

27 Januar 2026 08:30 CET
  • Ethereum-ETFs verzeichnen Zuflüsse, obwohl Institutionen ihren ETH-Bestand stark abbauen
  • Widersprüchliche Trends zeigen Spaltung zwischen kurzfristiger Vorsicht und langfristiger Akkumulation
  • ETH-Kurs hält wichtige Unterstützung – Kommt die Erholung erst über der 3.000-USD-Marke?
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Der Ethereum-Kurs ist letzte Woche unter die 3.000-USD-Marke gefallen. Das zeigt eine starke Schwankung am Markt und unterschiedliche Meinungen bei den Investoren. ETH fiel kurz auf eine tiefere Unterstützung und stabilisierte sich dann wieder. Das macht deutlich, dass es eine klare Trennung zwischen den Investoren gibt.

Während einige Teilnehmer ihre ETH schnell verkauften, bereiten sich andere scheinbar auf eine Erholung vor. Dadurch gibt es gemischte Signale, wie sich der Kurs in nächster Zeit entwickeln könnte.

Ethereum: Institutionen bleiben skeptisch

Große Investoren wie Fonds haben in der Woche bis zum 23. Januar deutlich auf weniger Risiko gesetzt. Ethereum verzeichnete in dieser Zeit mehr als 630 Mio. USD an Abflüssen von institutionellen Anlegern. Dadurch gingen frühere Gewinne verloren. Die Abflüsse summierten sich seit Anfang des Monats auf minus 77,4 Mio. USD. Damit schneidet Ethereum unter den großen digitalen Assets am schlechtesten ab.

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Diese andauernden Abflüsse zeigen, dass große Fonds vorsichtig bleiben. Institutionen reagieren oft auf unsichere Wirtschaftslagen und schlechte Ergebnisse im Vergleich zu anderen Anlageformen, indem sie ihr Kapital umverteilen. Wenn diese Strategie weitergeführt wird, könnte Ethereum weiter unter Druck geraten, da das Verhalten von Institutionen meist den mittelfristigen Kurs und die Liquidität beeinflusst.

Ethereum Institutional Flows.
Ethereum institutionelle Abflüsse. Quelle: CoinShares

Im Gegensatz dazu zeigen Börsengehandelte Fonds (ETF) für Ethereum wieder etwas mehr Interesse. Nach 609 Mio. USD an Abflüssen in der Woche davor, gab es am Montag Zuflüsse von 110 Mio. USD. Das zeigt, dass einige langfristig denkende Anleger den jüngsten Kursrückgang eher als Kaufchance sehen und nicht als Anzeichen für einen Einbruch.

Zuflüsse in ETFs deuten oft auf eine längerfristige Ausrichtung hin. Diese Entwicklung macht klar, dass das Vertrauen in eine Erholung von Ethereum wächst – trotz kurzfristiger Schwankungen. Zwar ändert sich der Trend damit noch nicht komplett, jedoch geben die Zuflüsse Unterstützung und verringern das Risiko eines schnellen weiteren Einbruchs, solange sie anhalten.

Ethereum ETF Netflows.
Nettozuflüsse bei Ethereum-ETFs. Quelle: SoSoValue

ETH-Kurs nähert sich der 3.000-USD-Marke

Über das Wochenende fiel Ethereum auf 2.796 USD. Damit wurde ein Unterstützungsbereich getestet, der seit mehr als zwei Monaten hält. Käufer verteidigten diese Marke erneut. So konnte sich ETH wieder in Richtung der 3.000-USD-Marke erholen. Außerdem zeigt die wiederholte Verteidigung, wie wichtig diese Unterstützung für die kurzfristige Kursentwicklung bleibt.

Bleiben die ETF-Zuflüsse in dieser Woche positiv, könnte Ethereum wieder bullisch werden. Ein klarer Sprung über 3.000 USD würde die Stimmung verbessern. Das nächste wichtige Kursziel liegt bei 3.085 USD. Wird auch diese Marke überschritten, ist der Weg bis 3.188 USD frei und eine stärkere Erholung wäre möglich.

ETH Price Analysis.
ETH-Kursanalyse. Quelle: TradingView

Das Risiko für einen Rückgang bleibt bestehen, falls der Kurs an Schwung verliert. Gelingt es nicht, die 3.000-USD-Marke wieder zu erreichen, könnten erneut Verkäufe einsetzen. Ein Rückfall auf 2.796 USD würde das Vertrauen schwächen und das bullische Bild zerstören. Das würde eine nachhaltige Erholung verzögern.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust-Projekts dient dieser Preisanalyse-Artikel nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Finanz- oder Anlageberatung angesehen werden. BeInCrypto verpflichtet sich zu einer genauen, unvoreingenommenen Berichterstattung, aber die Marktbedingungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Führen Sie immer Ihre eigenen Nachforschungen durch und konsultieren Sie einen Fachmann, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen. Außerdem bietet die vergangene Performance keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

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