Ethereum Preis Prognose: 1.377 USD bis 2023 und 11.727 USD bis 2030?

13. Oktober 2022, 10:06 GMT+0100
IN KÜRZE
  • Von 46 % der Diskussionsteilnehmer wird Ethereum als unterbewertet eingeschätzt.
  • Der Ethereum-Preis könnte bis auf 963 US-Dollar fallen, doch bis Ende des Jahres wieder auf 1.377 US-Dollar steigen.
  • Bis Ende der Dekade soll ETH sogar 11.727 US-Dollar erreichen.
  • promo

Nach Meinung vieler Experten ist Ethereum nach der erfolgreichen Vollendung des Merge-Upgrades stark unterbewertet. Bis Ende 2030 könnte der Coin 11.727 US-Dollar erreichen.

Ein Gremium aus 55 Fintech- und Krypto-Experten prognostiziert für Ethereum in den kommenden Monaten einen erneuten Preissturz auf 963 US-Dollar. Doch scheinbar gibt es keinen Anlass zur Sorge, denn bis Ende 2022 soll der Vermögenswert wieder 1.377 US-Dollar erreichen.

Besser noch: Bis Ende Dezember 2025 sieht das Gremium Ethereum bei 5.154 US-Dollar und bis zum Ende dieser Dekade könnte der Preis sogar auf 11.727 US-Dollar ansteigen.

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Expertenmeinungen zum Ethereum Preis

Joseph Raczynski, Technologe und Futurist bei Thomson Reuters, schätzt den Ethereum-Preis bis Dezember dieses Jahres auf 1.700 US-Dollar. Raczynski meint, die Vorteile des Merge seien noch nicht eingepreist

“Der ETH-Preis ist gesunken, obgleich Ethereum mit dem Upgrade doch eigentlich wertvoller und sicherer geworden ist. Auch aus der Perspektive der Umwelt passt das Narrativ des Vermögenswertes jetzt viel besser – der Stromverbrauch ist schließlich um über 99 % gesunken.”

Der Geschäftsführer von Digital Capital Management, Ben Ritchie, meint, Ether sei unterbewertet und der Preis könnte bis 2025 sogar bei 8.000 US-Dollar liegen.

“Die ungünstigen Marktbedingungen haben das Wachstum des Netzwerks zurückgehalten. Doch sobald wir diese Situation überwunden haben, wird die Erfolgswahrscheinlichkeit von Ethereum deutlich steigen”, so Ritchie.

Könnte die Kryptowährung überbewertet sein?

Die unabhängige Krypto-Asset-Beraterin Chloe White ist der Meinung, Ethereum sei überteuert. Ihrer Ansicht nach ist der geopolitische Druck zu stark, als dass die Blockchain ihn überwinden könne.

“Der Merge hat einen gewissen Einfluss auf das Ether-Angebot. Das reicht allerdings nicht aus, um das Gewicht der aktuellen makroökonomischen und geopolitischen Kräfte auszugleichen. Diese Kräfte belasten die Märkte weltweit und werden in den kommenden Monaten zu einigen Turbulenzen führen.”

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Laut 31 % der Experten sei der aktuelle ETH-Preis fair. Yves Longchamp, Leiter der Forschungsabteilung der SEBA Bank, kommentierte:

“Das Ethereum-Ökosystem durchläuft derzeit eine Reihe von Upgrades. Alle sollen das Netzwerk zu größerer Skalierbarkeit, Transaktionsgeschwindigkeit und Kosteneffizienz führen. Nach Abschluss des Merges, wird Ethereum zu einem globalen Abwicklungs-Layer, ausgelegt auf den Aufbau leistungsstarker dezentraler Anwendungen.”

Der Preis der Dezentralisierung

Trotz all der positiven Aspekte meinen viele, das Upgrade habe seinen Preis. Ganze 50 % der Diskussionsteilnehmer sehen den größten Nachteil in der mangelnden Dezentralisierung.

Laut Jeremy Britton, CFO bei Boston Trading, konnte Ethereum zwar bei Umweltschützern punkten, dennoch fehle die Dezentralisierung – das Alleinstellungsmerkmal von Krypto.

Der Leiter für strategische Partnerschaften bei Swyftx, Tommy Honan, denkt, die Sorgen um die Zentralisierung werden sich mit der Zeit zerstreuen. Aber für den Moment gewinnt Bitcoin aus diesen Umständen einen Vorteil gegenüber Ethereum.

“Die ersten Statistiken über die Konzentration der Stake-Validatoren sind ziemlich besorgniserregend. Nur fünf in den USA ansässige Validatoren besitzen etwa 64 % der weltweit gestakten ETH. Obgleich ich der Überzeugung bin, dass sich dieses Ungleichgewicht im Laufe der Zeit heben wird, hat der Merge die Zentralisierung von Ethereum offensichtlich verstärkt. Das ist noch ein Punkt, der für den Moment an die Bitcoin-Maximalisten geht”, meint Honan.

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Trotz der Bedenken um die Zentralisierung sind 56 % der Diskussionsteilnehmer der Meinung, das Ethereum-Netzwerk werde nicht von einem einzigen Akteur monopolisiert. Hingegen glauben 22 %, dieser Fall werde irgendwann eintreten.

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