Im aktuellen Bericht zu Internetkriminalität hat das FBI mitgeteilt, dass das Internet Crime Complaint Center (IC3) im Jahr 2025 einen Schaden von 11.366 Milliarden USD durch kryptowährungsbezogenen Betrug verzeichnete, was einem Anstieg von 22% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der jährliche Bericht zählte außerdem 181.565 Beschwerden im Zusammenhang mit Kryptowährungen, das sind 21% mehr als im Vorjahr. Der Durchschnittsschaden lag bei 62.604 USD, wobei 18.589 Beschwerdeführer Verluste von mehr als 100.000 USD erlitten.
Eine Gruppe verlor 4,4 Milliarden USD durch Krypto-Betrug im Jahr 2025
Bemerkenswert ist, dass Personen ab 60 Jahren am stärksten betroffen waren. Diese Gruppe reichte 44.555 Krypto-Beschwerden ein und verlor 4,43 Milliarden USD, was fast 39% aller gemeldeten Verluste mit Kryptowährungen entspricht. Dieser Wert hat sich im Vergleich zu ungefähr 2,8 Milliarden USD im Jahr 2024 nahezu verdoppelt.
Außerdem hat die Altersgruppe ab 60 Jahren mehr als doppelt so viel verloren wie die nächstjüngere Gruppe. US-Amerikaner im Alter von 50 bis 59 Jahren meldeten im Vergleich dazu Verluste in Höhe von 2,139 Milliarden USD durch Kryptowährungen.
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Investitionsbetrug mit Kryptowährungen war die größte Unterkategorie und verursachte Verluste in Höhe von 7,228 Milliarden USD bei 61.559 Beschwerden. Dies bedeutet eine Zunahme der Beschwerdezahlen um 48% und einen Anstieg des finanziellen Schadens um 25% im Vergleich zu 2024.
Auch Betrugsfälle an Krypto-ATMs und Automaten nahmen zu. Es wurden 13.460 Beschwerden mit einem Gesamtverlust von 389 Millionen USD gemeldet, das ist ein Anstieg um 58% gegenüber dem Vorjahr. Wiedergutmachungsbetrug fügte weitere 1,4 Milliarden USD an Verlusten hinzu.
Kalifornien führte alle US-Bundesstaaten mit Verlusten von 2,099 Milliarden USD durch Kryptowährungen an, gefolgt von Texas mit 1,016 Milliarden USD und Florida mit 914,5 Millionen USD.
Laut den Erkenntnissen des FBI deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Maßnahmen zur Durchsetzung zwar ausgeweitet wurden, das Ausmaß und die Raffinesse von kryptowährungsbezogenem Betrug jedoch weiterhin schneller wachsen als die Gegenmaßnahmen.





