Bundesweite Grand Juries haben zehn Führungskräfte und Angestellte angeklagt, weil sie sogenannte Pump-and-Dump-Systeme organisiert und Investoren in den USA und anderen Ländern betrogen haben.
Die Ermittlungen richten sich gegen Angestellte von Gotbit, Vortex, Antier und Contrarian. Drei Angeklagte, darunter zwei Geschäftsführer, wurden festgenommen und aus Singapur ausgeliefert. Gotbit hat bereits im Rahmen der vorherigen Phase von Operation Token Mirrors Konsequenzen gespürt.
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„Zusätzlich zu den drei ausgelieferten Angeklagten haben zwei weitere bereits ein Geständnis abgelegt und wurden vom Bundesrichter Araceli Martínez-Olguín verurteilt“, teilte die Pressemitteilung mit.
Die Anklagen gehen auf eine gemeinsame verdeckte Operation des FBI und des IRS Criminal Investigation (IRS-CI) zurück. Die Ermittler erstellten mehrere Kryptowährungstoken, um illegale Wash-Trading-Dienste von Markt-Making-Unternehmen aufzudecken.
Wash-Trading ist eine Form der Marktmanipulation, bei der Trader wiederholt Vermögenswerte kaufen und verkaufen, um vorzutäuschen, dass es viel Handelsaktivität gibt. Dieses künstliche Volumen kann Investoren in die Irre führen, eine hohe Nachfrage vortäuschen und die Kurse verzerren.
Die zehn Angeklagten haben Staatsangehörigkeiten aus Russland, Indien, Taiwan und Serbien. Diese internationale Streuung verdeutlicht, dass Manipulationen auf dem Kryptomarkt über Ländergrenzen hinweg erfolgen.
Bislang wurden Kryptowährungen im Wert von mehr als einer Million USD beschlagnahmt. Zudem drohen jedem Angeklagten bei einer Verurteilung bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 USD.
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