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Ehemaliger FTX Co-CEO bittet Trump aus Gefängnis um Begnadigung

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Geschrieben von
Mohammad Shahid

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Redigiert von
Leonard Schellberg

10 Februar 2026 13:30 CET
  • Der ehemalige FTX-Manager Ryan Salame verbüßt eine Haftstrafe und postet politisch.
  • Seine Beiträge orientieren sich stark an Trumps Rhetorik zu Wahlen und Justiz.
  • Beobachter sehen darin den Versuch, eine Trump-Begnadigung zu begünstigen.
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Ryan Salame FTX steht derzeit im Fokus, da der inhaftierte Ex-Manager mit politischen Beiträgen öffentlich auf eine Trump Begnadigung hinarbeitet. Während er seine Haftstrafe absitzt, verbreitet Salame Inhalte, die sich eng an Trumps Positionen zu Wahlen, Migration und Justiz anlehnen.

In den letzten Wochen hat er auf seinem X-Account viele politische Beiträge veröffentlicht. Darin lobt er die Politik der Republikaner, kritisiert die Demokraten und stellt sich offen hinter Trumps Ansichten zur Einwanderung und zum Schutz der Wahlen.

Salame postet viele Tweets, die ihm an Trumps Politik angleichen.
Salame postet viele Tweets, die ihm an Trumps Politik angleichen. Quelle: X/@rsalame7926
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Trump-Begnadigung: Wie der FTX-Manager Trumps Linie übernimmt

In einem Beitrag sagte Salame, dass er „den Rest meiner Strafe als ICE-Agent arbeiten“ würde, falls er begnadigt werde. Dieser Kommentar wurde schnell sehr bekannt.

In einem anderen Beitrag erklärte er, dass Wahlrechtsgesetze falsch dargestellt werden. Außerdem meinte er, dass das Bezahlen von Ausweisen „das Schauspiel der Demokraten“ über Wahlunterdrückung beenden würde.

Er verspricht zudem, rechtmäßigen Bürgern, die sich keinen Ausweis leisten können, das Geld dafür zu geben. Das gilt allerdings nur, wenn er frei wäre.

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Wie kann Salame aus dem Gefängnis posten?

Salame sitzt gerade eine 90-monatige Haftstrafe in einem mittleren Sicherheitsgefängnis der US-Behörden ab.

Im Jahr 2023 hat er sich für die Verletzung der Wahlkampfgesetze schuldig bekannt. Auch betrieb er ein nicht genehmigtes Geldtransfer-Geschäft, das mit FTX verbunden war.

Doch wie kann er ständig aus dem Gefängnis auf X posten? Bundesgefangene dürfen eigentlich keinen direkten Zugang zu sozialen Medien haben.

Deshalb ist bekannt, dass seine Beiträge meist von Dritten veröffentlicht werden. Diese handeln nach Telefonanrufen, Briefen oder genehmigten Nachrichten. So umgehen viele bekannte Häftlinge die Beschränkungen.

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Angriffe auf Staatsanwälte: Trumps Argumente im Fokus

Einige seiner Beiträge greifen Bundesstaatsanwälte direkt an. Er behauptet unter anderem, zu dem Geständnis gezwungen worden zu sein. Außerdem sagt er, das Justizministerium habe ihm falsche Informationen zu Ermittlungen gegen seine Frau gegeben.

Salame stellt seine Strafverfolgung immer wieder als politisch motiviert dar. Das ähnelt sehr den Aussagen von Trump über das Justizministerium.

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Trumps spektakuläre Begnadigungen sorgen für Aufsehen

Salames Auftreten kommt, während Trump zuletzt viele Begnadigungen und Strafverkürzungen gewährt hat. Einige davon hängen mit Krypto- und Finanzverbrechen zusammen.

Diese Entscheidungen verändern die Erwartungen an Begnadigungen, besonders für Angeklagte, die behaupten, sie seien wegen zu strenger Regeln verfolgt worden.

Trump hat zudem die ICE-Kontrollen verschärft und wiederholt gesagt, die Demokraten – auch Präsident Joe Biden – würden die Wahl nicht ausreichend schützen. Genau diese Themen nimmt Salame jetzt auch öffentlich auf.

Salame hat zwar nie ausdrücklich nach einer Begnadigung gefragt, aber seine Botschaften sind ziemlich eindeutig.

Aus dem Gefängnis heraus versucht der ehemalige FTX-Manager, öffentlich einen Platz auf Trumps Begnadigungsliste zu bekommen. Er stellt sich so offen wie möglich an die Seite von Trumps politischer Linie – Beitrag für Beitrag.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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