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Ripple CEO Garlinghouse stellt Ultimatum: Krypto hat geliefert – jetzt sind die Banken dran!

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Geschrieben und bearbeitet von
Phil Haunhorst

01 März 2026 14:15 CET
  • David Sacks lobt Patrick Witt für Vermittlung zwischen Banken und Krypto-Branche.
  • Die Krypto-Industrie hat bei Stablecoin-Renditen große Zugeständnisse gemacht.
  • Garlinghouse fordert Banken auf, in gutem Glauben durch die offene Tür zu gehen.
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Die Verhandlungen um die US-Krypto-Gesetzgebung erreichen einen kritischen Punkt. David Sacks, Krypto- und KI-Beauftragter des Weißen Hauses, lobt die Fortschritte und macht gleichzeitig klar: Die Krypto-Industrie hat ihren Teil erfüllt. Jetzt müssen die Banken nachziehen. Ripple-CEO Brad Garlinghouse setzt noch einen drauf.

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Sacks: Krypto hat große Zugeständnisse gemacht

In einem Post auf X lobte David Sacks die Arbeit von Patrick Witt, der im Weißen Haus die Verhandlungen zwischen der Bankenbranche und der Krypto-Industrie koordiniert. „Niemand arbeitet härter daran, die Marktstruktur-Gesetzgebung über die Ziellinie zu bringen”, so Sacks.

Der entscheidende Satz folgte direkt danach: „Die Krypto-Branche hat bei Stablecoin-Renditen große Zugeständnisse gemacht. Jetzt ist es Zeit, dass die Banken dies erwidern.”

Das Streitthema: Sollen Stablecoins Zinsen oder zinsähnliche Erträge an Nutzer ausschütten dürfen? Banken sehen das als direkte Bedrohung ihrer Einlagengeschäfte und haben sich vehement dagegen gewehrt. Die Krypto-Industrie hat offenbar nachgegeben – zumindest teilweise.

Garlinghouse, Quelle: X

Fun Fact: Der GENIUS Act, das geplante Stablecoin-Gesetz, hängt genau an dieser Frage fest. Banken wollen verhindern, dass Stablecoins wie RLUSD oder USDC zu einer Alternative für traditionelle Sparkonten werden!

Garlinghouse: Die Tür ist weit offen

Ripple-CEO Brad Garlinghouse reagierte auf Sacks’ Statement mit einer klaren Botschaft an die Bankenbranche: „Die Tür zu einem Deal steht weit offen. Die Banken müssen nur in gutem Glauben hindurchgehen.”

Die Formulierung ist diplomatisch, aber unmissverständlich: Der Ball liegt jetzt bei den traditionellen Finanzinstituten. Die Krypto-Seite hat sich bewegt, wer den Deal jetzt platzen lässt, trägt die Verantwortung.

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Garlinghouse hatte bereits in seinem Fox-Business-Interview betont, dass er eine 80-prozentige Chance für die Verabschiedung des Clarity Act bis Ende April sieht. Die Stablecoin-Renditen waren dabei als größtes Hindernis genannt worden.

Krypto-Industrie verteidigt das Weiße Haus

Der Kontext: Ein anonymer Insider aus den Bankenverhandlungen hatte offenbar kritische Kommentare über die Vermittlungsrolle des Weißen Hauses durchsickern lassen. Die Reaktion der Krypto-Branche war einhellig: Man stellte sich hinter Patrick Witt und die Biden-Administration.

Fox-Business-Reporterin Eleanor Terrett berichtete, dass zahlreiche Krypto-Vertreter zur Verteidigung eilten. Ein Banken-naher Insider bestätigte ihr gegenüber, dass die Spannungen real sind – aber die Gespräche weitergehen.

Fun Fact: Patrick Witt ist relativ neu im Krypto-Regulierungsgeschäft, hat aber offenbar in kurzer Zeit das Vertrauen beider Seiten gewonnen. Sacks nennt ihn den härtesten Arbeiter im Raum!

Was auf dem Spiel steht

Die Marktstruktur-Gesetzgebung würde endlich klären, welche digitalen Assets als Wertpapiere und welche als Rohstoffe gelten. Für Ripple und XRP wäre das ein historischer Moment nach dem jahrelangen SEC-Rechtsstreit .

Aber auch für Stablecoins wie RLUSD, USDC und Tether geht es um die Zukunft. Wenn der GENIUS Act mit einem Verbot von Stablecoin-Renditen verabschiedet wird, wäre das ein Sieg für die Banken. Wenn ein Kompromiss gelingt, der zumindest eingeschränkte Renditen erlaubt, hätte die Krypto-Industrie einen Fuß in der Tür.

Die Botschaft von Sacks und Garlinghouse ist klar: Die Krypto-Seite hat ihren guten Willen gezeigt. Jetzt liegt es an den Banken, ob ein Deal zustande kommt – oder ob sie als Blockierer dastehen.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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