Gestohlene Bitcoin von Bitfinex Hack 2016 bewegt

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IN KÜRZE
  • 2016 erbeuteten Hacker rund 120.000 BTC bei einem Angriff auf Bitfinex

  • Bitcoins im Wert von ca. 796.000 USD wurden nun auf ein unbekanntes Wallet transferiert

  • Besitzer von Kryptowährungen können sich schützen durch eigene Wallets

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Anfang August 2016 kam es zu einer Cyberattacke gegen die Krypto-Börse Bitfinex, bei welcher rund 120.000 BTC erbeutet wurden. Ein Teil dieser Summe aus dem Bitfinex Hack 2016, 77,644901 BTC (rund 796.000 USD), wurden nun auf ein unbekanntes Wallet transferiert.



Es war einer der größten Hacks des Jahres 2016, als im Anfang August die Krypto-Börse Bitfinex attackiert wurde. Knapp 120.000 BTC sollen die Hacker erbeutet haben, was einem damaligen Gegenwert von rund 63 Mio. USD entspricht. Bitfinex verteilte damals den entstandenen Schaden gleichmäßig unter allen Kunden, was einen Verlust von 36 % jedes einzelnen Kontos bedeutete. Heute entsprächen 120.000 BTC übrigens der unglaublichen Summe von 1.141.641.600 USD.

Krypto-Wallet “Bitfinex Hack 2016” sendet gestohlene Bitcoins an unbekanntes Wallet

Wie Whale Alert (@whale_alert) auf Twitter berichtete, sendete ein Krypto-Wallet namens “Bitfinex Hack 2016” eine Summe von 77.644901 BTC an eine unbekannte Wallet-Adresse. In der Vergangenheit bewegten sich schon mehrmals Anteile der Gesamtsumme von knapp 120.000 BTC, jeweils auf unbekannte Wallets. Damit gilt als gesichert, dass die im Jahr 2019 in Israel festgenommenen Brüder entweder nichts mit dem Bitfinex Hack zu tun hatten oder aber nicht allein handelten. Die Identität von Besitzern eines Krypto-Wallets zu ermitteln gilt als äußerst schwierig, da viele Anbieter keine personenbezogenen Daten erheben und/oder diese Daten nicht verifizieren.

Quelle: whale-alert.io

Der Hackerangriff auf die Krypto-Börse Bitfinex 2016 reihte sich in eine Vielzahl an Hackerangriffen auf Krypto-Börsen ein. Er zeigte der (Krypto-)Welt aber auch einmal mehr, dass jeder selbst für die Sicherheit seiner Coins verantwortlich ist.

Coins gehören ins private Krypto-Wallet

Bitfinex verteilte den entstandenen Schaden in Millionenhöhe damals auf alle Kunden gleichmäßig. Dabei wäre ein Großteil des Schadens vonseiten der Kunden her bereits zu verhindern gewesen. Statt die Coins auf dem Konto der Krypto-Börse zu lagern, bietet sich die weitaus sicherere Aufbewahrung im eigenen Wallet an. Somit sind Sie nicht von Dritten für Ihre eigene Sicherheit abhängig. Anstatt einer zentrale Börse (Honeypot) muss der Hacker dann viele einzelne Nutzer hacken, was deutlich mehr Aufwand ist.

Wer komplett auf Nummer sicher gehen will, der legt sich ein Hardware-Wallet zu. Manche Trader setzen auch auf die Verteilung ihrer Coins auf mehrere Wallets. So minimieren sie den Verlust an Coins auf ein Minimum, falls ein Hackerangriff auf einen der jeweiligen Anbieter erfolgt.

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