Der HBAR-Kurs steht weiterhin stark unter Druck, da der gesamte Krypto-Markt schwach bleibt. Der Token hat in den letzten drei Monaten fast 47 Prozent verloren und ist innerhalb von 24 Stunden um weitere 6 Prozent gefallen, da er dem letzten Rückgang vom Bitcoin-Kurs folgt. Noch wichtiger ist, dass dies nicht nur ein kurzfristiger Ausverkauf ist. Der Kurs von Hedera fällt seit September stetig und hat fast 67 Prozent seines Höchststands verloren.
Hinter dieser Entwicklung steckt ein größeres Problem: Es gibt weniger Liquidität im Netzwerk, wenig Nachfrage von institutionellen Anlegern und das Interesse der Anleger aus der Community nimmt ab. Da der TVL weiter sinkt und keine ETF-Zuflüsse kommen, zeigen die Charts nun, dass HBAR weiter stark fallen könnte. Hier siehst du, was die Daten zeigen.
Hedera: TVL-Absturz enthüllt monatelangen Liquiditätsabfluss
Der Abwärtstrend von HBAR begann Mitte September, als der Kurs an einer fallenden Trendlinie gehandelt wurde. Bald darauf bewegten sich die Preise in einen Abwärtskanal, da tiefere Hochs auf tiefere Tiefs folgten. Seitdem ist jede Rallye schwächer geworden und jeder Einbruch hat den Token weiter nach unten gedrückt.
SponsoredDieses Kursverhalten von HBAR spiegelt wider, was mit der On-Chain-Liquidität von Hedera passiert ist.
Der Total Value Locked (TVL) lag im September noch bei rund 122,5 Millionen USD. Nun sind es nur noch etwa 56 Millionen USD, also über 50 Prozent weniger. TVL misst das gesamte Kapital, das in DeFi-Protokollen gesperrt ist. Sinkt der TVL, bedeutet dies meistens, dass Nutzer ihr Kapital abziehen und die Aktivität auf der Chain abnimmt.
Einfach gesagt: Geld hat das Netzwerk schon vor Monaten verlassen. Der Kurs ist dieser Schwäche gefolgt. Deshalb fällt der HBAR-Kurs langsam und nicht plötzlich. Die Liquidität wird stetig weniger. Ohne neues Kapital steigen die Kurse kaum an.
Solange der TVL gering bleibt, bleibt das Kurspotenzial von HBAR begrenzt.
CMF signalisiert gezielte Käufe – ETF- und Retail-Nachfrage bleibt schwach
Nicht alle Signale sind negativ.
Sponsored SponsoredDer Chaikin Money Flow steigt seit Mitte Dezember, auch wenn der Kurs niedriger wurde. Das ist eine bullische Divergenz, was zeigt, dass einige größere Investoren sammeln. Dennoch steht der CMF noch immer unter null. Die Abflüsse überwiegen. Die Zuflüsse verbessern sich, aber noch nicht stark genug.
Zur gleichen Zeit gab es in den letzten zwei Wochen keine neuen Zuflüsse in HBAR-ETFs. ETFs bringen institutionelles Kapital und könnten dem CMF helfen, über die Null-Linie zu klettern. Ohne diese Zuflüsse bleibt das Momentum nach oben schwach.
Die größte Warnung kommt vom On-Balance Volume (OBV). Das OBV fällt seit Oktober. Das zeigt, dass das Interesse und die Überzeugung bei Anlegern stetig sinken, auch bei kleinen Erholungen. Vor Kurzem ist das OBV unter die absteigende Unterstützungs-Linie gerutscht.
Wenn das OBV eine langfristige Unterstützung verliert, signalisiert das, dass der Verkaufsdruck zunimmt und das Interesse der Community weiter sinkt. Das heißt, es gibt immer weniger Käufer – selbst bei niedrigem Kurs.
SponsoredSo sieht die aktuelle Lage aus:
- Einige große Käufer sammeln langsam HBAR (CMF-Divergenz)
- Kapital der Institutionen bleibt schwach (ETF-Inaktivität)
- Das Interesse der Community nimmt ab (OBV bricht ein)
Ohne starke Volumen-Unterstützung fehlt es den Kursanstiegen an Anschluss. Deshalb scheitert HBAR immer wieder am Widerstand, auch wenn es manchmal Signale für Mittelzuflüsse gibt.
Bis sich der OBV stabilisiert und die Nachfrage nach ETFs steigt, bleiben Kursanstiege wahrscheinlich weiterhin brüchig.
Sponsored SponsoredFallender Trendkanal und OBV-Durchbruch: 30-Prozent-Risikozone droht
Die Hedera-Kursstruktur bestätigt diese fragile Lage.
HBAR befindet sich weiterhin in einem fallenden Kanal, der den Kurs seit September nach unten zieht. Bricht die untere Trendlinie, wird ein Rückgang von rund 30 Prozent erwartet.
Die erste große Unterstützung liegt bei 0,080 USD bis 0,076 USD. Dieser Bereich hat seit dem Kurssturz am 10. Oktober gehalten. Ein Tagesschlusskurs darunter würde die Struktur schwächen. Darunter wartet bei etwa 0,062 USD, laut Fibonacci-Erweiterung, die nächste Unterstützung.
Wenn diese Marke fällt, sieht die Kanalprojektion einen Kursrückgang bis 0,043 USD vor. Das öffnet den Weg für das erwartete Minus von 30 Prozent. Ein Anstieg nach oben bleibt jedoch schwierig.
HBAR muss zuerst 0,107 USD zurückerobern. Ein Durchbruch über 0,134 USD ist nötig, um den bärischen Kanal zu verlassen. Dafür braucht es allerdings:
- eine anhaltende TVL-Erholung
- stetige ETF-Mittelzuflüsse
Ohne beides könnte jeder Versuch für einen HBAR-Kursanstieg schnell wieder verpuffen.