Hedera hatte zuletzt Probleme, wieder Schwung zu bekommen. Nach einem Rückgang blieb der Kurs in einer engen Spanne. Der HBAR versuchte sich zu stabilisieren. Allerdings kam es nicht zu einer echten Erholung. Das liegt auch am Verhalten der Holder, was die Stimmung beeinflusst.
Dieses Zögern kann trotzdem für Futures-Trader spannend sein. Denn die Positionen zeigen: Wenn wichtige Marken durchbrochen werden, könnte eine starke Bewegung folgen.
Hedera-Trader stehen vor hohen Risiken
Daten zu Derivaten zeigen, dass Short-HBAR-Trader ein hohes Risiko haben, falls der Kurs steigt. Die Liquidation Map zeigt das größte Cluster an Short-Positionen in der Nähe von 0,114 USD. Steigt der Kurs dorthin, würden rund 4,5 Mio. USD an Shorts liquidiert. Die Betroffenen müssten dann schnell zurückkaufen.
SponsoredIm Moment sind mehr Trader short als long. Das zeigt die eher negative Stimmung am Derivatemarkt. Viele Short-Positionen machen plötzliche Kursschwankungen wahrscheinlicher. Besonders, wenn Widerstände nach oben durchbrochen werden und Trader ihre Verluste schnell schließen müssen.
Große Indikatoren deuten darauf hin, dass viele Anleger weniger aktiv sind. Der Chaikin Money Flow ist seit fast zwei Wochen gefallen und zeigt immer tiefere Tiefs. Der CMF misst, wie viel Kapital in einen Coin fließt oder abgezogen wird. Dafür werden Kurs und Volumen genutzt. Das macht ihn zu einem wichtigen Signal für Nachfrage.
Sinkt der Indikator unter die Nulllinie, zeigt das, dass bei HBAR mehr Mittel abfließen als zufließen. Das bedeutet, dass Anleger eher verkaufen als zukaufen. Solche Abflüsse belasten meistens den Kurs und können die Erholung weiter verzögern – es sei denn, die Stimmung verbessert sich deutlich.
HBAR-Kurs: Diese wichtige Unterstützung muss jetzt halten
Zurzeit handelt HBAR bei etwa 0,108 USD. Damit liegt er am 23,6-Prozent-Fibonacci-Retracement-Level. Dieses Level ist wichtig, weil es den Trend bestimmen kann. Wird es gehalten, steigen die Chancen auf Erholung und der bärische Trend könnte gebremst werden.
Bleiben die Abflüsse bestehen, könnte HBAR diese Zone aber nicht verteidigen. In diesem Fall ist es möglich, dass der Kurs wieder in Richtung des Jahrestiefs bei etwa 0,102 USD fällt. Das würde den Abwärtstrend verlängern und die negative Stimmung an den Spot- und Derivate-Märkten verstärken.
Für eine bullische Entwicklung müsste das 23,6-Prozent-Fibonacci-Level klar zurückerobert werden. Wird daraus eine Unterstützung, könnte HBAR bis zum 38,2-Prozent-Fib bei etwa 0,112 USD steigen. Wird sogar der 0,115-USD-Widerstand durchbrochen, wären viele Shorts gefährdet. Dann könnten weitere Short-Liquidationen folgen, das bärische Bild aufgehoben werden und eine breitere Erholung einsetzen.