IBM Blockchain wächst in der Nahrungsmittelindustrie

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IN KÜRZE
  • Der norwegische Lachszüchter Kvarøy Arctic tritt dem IBM Food Trust bei

  • IBM Food Trust schafft Transparenz für Kunden weltweit

  • Betrug in der Fischindustrie soll mit Blockchain-Technologie bekämpft werden

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Während die Wirtschaft durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus “Covid-19” in der Krise steckt, erfreuen sich Blockchain-Projekte großer Beliebtheit. Auch der Technologieriese IBM hat Projekte auf Basis von Blockchain-Technologie, u.a. den IBM Food Trust. Und dieser begrüßt jetzt den mehrfach ausgezeichneten Lachszüchter Kvarøy Arctic.



Das norwegische Unternehmen Kvarøy Arctic betreibt Lachszucht. Anders, wie viele andere Lachszüchter, will das Unternehmen dabei innovative Wege gehen. Der Beitritt zum IBM Food Trust ist dabei ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, ist sich Kvarøy Arctic CEO Alf-Gøran Knutsen sicher:

“Blockchain-Technologie ist die Zukunft, wenn es um den Kampf gegen Betrug in der Fischindustrie geht. [Die Technologie] ermöglicht ein Level an Transparenz, das unseren Kommitment zu den Besten der Besten zu gehören unterstreicht. Die Technologie speichert [zudem] Details, die uns dabei helfen weniger Nahrungsmittelabfälle zu produzieren und so noch mehr Menschen auf der ganzen Welt mit Nahrung zu versorgen.”

IBM Food Trust fördert Transparenz

Der IBM Food Trust wurde am 18. Oktober 2018 nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit kommerziell zur Verfügung gestellt. Die Vision von IBM ist dabei so simpel, wie effektiv. Der Food Trust ist nämlich “das einzige Netzwerk seiner Art”. Er verbindet alle Parteien der Nahrungsmittelkette durch ein genehmigtes, permanentes und geteiltes System an relevanten Daten. In den Worten von IBM selbst:



“Die Leute wollen völlig rechtens wissen, woher die Zutaten kommen, die sie ihren Kindern füttern.  Wir wollten ein Produkt bereitstellen, in welchem Vertrauen eine wahre Bedeutung hat.”

Und um dieses Vertrauen auch seinen weltweiten Kunden bereitzustellen, trat Kvarøy Arctic (ausgezeichnet u.a. durch die American Heart Association) nun dem IBM Food Trust bei. Die Herkunft aller Lachsprodukte werden demnach für Geschäftskunden und Endkunden durch einen QR Code einsehbar. Die Kunden sollen weiterhin relevante Informationen und Bilder zu den Begebenheiten der Lachszucht finden können. Einsichten in die Population der Lachszucht oder auch die Auslastung der einzelnen Habitate gehören dabei genauso dazu, wie Daten zu den Fischen selbst.

Quelle: five-pillars-of-ibm-food-trust.mybluemix.net

So will Kvarøy Arctic unterstützt durch Blockchain-Technologie ein noch nie dagewesenes Level an Transparenz erreichen und dem Betrug in der Fischindustrie den Kampf ansagen.

Betrug in der Fischindustrie ist real

Alleine in den USA soll es in den letzten drei Monaten zu einem drastischen Anstieg in der Nachfrage nach Meeresprodukten gekommen sein. Der Leiter des IBM Food Trust für Europa, Espen Braathe, sagte dazu dem Forbes-Magazin:

“Wenn Nahrungsmittel einen hohen Preis haben, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Betrug.”

Eine Studie der gemeinnützigen Organisation Oceana fand dazu passend heraus, dass rund ein Drittel aller Nahrungsmittel aus den Meeren in den USA falsch etikettiert sind. Die Konsequenz ist, dass Verbraucher hohe Preise für niedere Qualität bezahlen.

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