Bitcoin und einige große Krypto-Währungen steigen im Wert. Die meisten Altcoins verlieren jedoch an Wert. Das bedeutet, es gibt eine starke Trennung: Die kumulierte Accumulation/Distribution-Linie (A/D-Linie) für den gesamten Kryptomarkt fällt, obwohl die 200 wichtigsten Assets weiter wachsen.
Dieses „K-förmige“ Muster zeigt, dass die Unterschiede zwischen den Krypto-Bereichen größer werden. Die Gewinner machen immer mehr Gewinne, aber viele andere Coins verlieren langsam an Wert. Ähnliche Trends sieht man auch in der US-Wirtschaft und bei anderen Märkten. Das zeigt, dass die Kluft immer größer wird.
SponsoredMehr Kapital für Top-Coins: Marktbreite nimmt spürbar ab
Heute hängen die Gewinne im Kryptomarkt nur noch von wenigen Coins ab. Analyst Jamie Coutts sagt, dass Altcoins schon seit 2021 in einem Bärenmarkt sind. Der A/D-Indikator, entwickelt von Marc Chaikin, misst Geldflüsse durch Preis und Volumen. Er zeigt diese Unterschiede sehr deutlich.
Obwohl die A/D-Linie für alle Kryptowährungen sinkt, gehen die 200 wichtigsten Assets weiter nach oben. Das bedeutet, dass immer mehr Geld von Banken und Privatanlegern in bekannte Projekte fließt. Dadurch haben Ketten und Anwendungen ohne Nutzer oft Druck auf der Angebotsseite und weniger Anreize.
„Die Breite nimmt seit Jahren ab. Immer weniger Assets sorgen für die Entwicklung. Die meisten verlieren still an Wert. Wenn eine Kette oder App keine echten Nutzer hat, wird sie nicht überleben”, schrieb Jamie Coutts.
Diese Werte zeigen, dass sich der Kryptomarkt verändert. Projekte, die auf Geschichten und Token-Anreizen aus dem Bullenmarkt 2021 gebaut wurden, haben jetzt Probleme. Das ist so, weil immer mehr Liquidität zu Coins mit echter Nutzung geht. So wird klar, welche Projekte wirklich stark bleiben und welche nur von Spekulation leben und verschwinden.
Sponsored SponsoredWer profitiert und wer verliert in einem K-förmigen Markt?
Dieses Muster betrifft nicht nur die Reihenfolge der Coins. Analyst Taiki Maeda nennt die Erholung K-förmig. Bitcoin und Coins mit Rückkauf-Modell sind der aufsteigende Ast, weil sie mit Knappheit und starken Anreizen punkten.
Gleichzeitig verlieren Infrastrukturtoken mit vielen Freischaltungen und ohne klaren Nutzen an Wert. Dieser Wandel zeigt, dass der Markt reifer wird. Nutzer suchen jetzt nach Coins mit echter Verwendung, nicht mehr nach reinen Hype-Coins. Zudem fließt viel Geld und Entwicklerkraft in den Bereich künstliche Intelligenz, was die Kluft zwischen erfolgreichen und anderen Projekten weiter vergrößert.
Sponsored SponsoredAuch die Bereiche Tokenisierung und reale Vermögenswerte wachsen. Klassische Finanzinstitute erforschen Blockchain-Lösungen. So entstehen Anwendungen, die alte mit dezentraler Technik verbinden. Dennoch bleiben die meisten Altcoins von diesen Entwicklungen ausgeschlossen und kämpfen, weil das Geld gezielter verteilt wird.
Der A/D-Indikator ist ein wichtiges Werkzeug, um Trends zu erkennen. Technische Analysen erklären, dass er zeigt, wo der Preis in jedem Zeitraum schließt. Deshalb ist er genauer als reine Volumen-Messungen, wenn es um Kauf- und Verkaufsdruck geht. Steigt die A/D-Linie, sammeln Anleger. Fällt sie, wird verkauft. Wenn der Preis und die A/D-Linie unterschiedlich verlaufen, können bald Umkehrungen folgen.
Makrofaktoren verstärken Krypto-Spaltung
Dieses K-förmige Muster sieht man auch bei globalen Wirtschaftsdaten. In den USA ist der S&P 500 seit 2021 gestiegen, aber der Verbraucher-Index ist gefallen. Das zeigt, dass Menschen mit Vermögen profitieren, obwohl die Stimmung schwächer wird.
Sponsored„Wir leben in einer K-förmigen Wirtschaft. Vermögensbesitzer werden immer reicher, während die Stimmung der Verbraucher sinkt. Das bedeutet, die Reichen erleben einen Boom, während das reale Leben oft schwer ist”, schrieb PolymarketMoney.
Das wirkt sich direkt auf digitale Assets aus. Viele sehen Krypto als Wertspeicher oder Schutz vor Inflation, deshalb bringen Anleger Geld in Coins, um sich gegen Währungsrisiken zu schützen. Im Gegensatz dazu verlieren spekulative Token ohne klaren Nutzen an Wert, weil Investoren jetzt echte Verwendung und nicht nur Geschichten erwarten.
Da sich die Verbindungen zwischen Bereichen ändern, schützt eine breite Streuung bei Altcoins nicht mehr automatisch das Depot. Anleger setzen nun lieber auf wenige, bewährte Assets. Früher brachte eine breite Streuung mehr Gewinne. Die Rotation am Markt nimmt zu, und nur die stärksten Projekte bleiben am Ball.
Bis Januar 2026 bleibt vor allem eine Frage: Wie lange hält diese K-förmige Trennung an? Die Gründe dafür schwinden derzeit kaum. Ob damit ein gesünderes Krypto-Ökosystem mit klarem Fokus entsteht oder ob Innovation gebremst wird, ist noch offen. Für alle, die in diesem Markt aktiv sind, ist es wichtig, die Entwicklungen weiterhin gut zu verfolgen.