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Klaut Google dir Besucher? Interview mit Alena Afanaseva, Gründerin und CEO von BeInCrypto

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Geschrieben von
Iva Belamaric

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Redigiert von
Phil Haunhorst

07 Februar 2026 11:00 CET

Eine Marke aufzubauen bedeutet nicht immer, Gewinn zu machen. Manchmal geht es darum, Strukturen zu schaffen, damit deine Inhalte ihr Publikum erreichen – auch wenn Google droht, den Traffic wegzunehmen.

Für Alena Afanaseva, die Gründerin von BeInCrypto, ist langfristiges Denken wichtiger als schnelle Tricks. In der heutigen, sich schnell verändernden Medienwelt kommt Nachhaltigkeit aus einer guten Strategie. Bei BeInCrypto heißt das, beständig auf Qualität, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu setzen, auch wenn sich Algorithmen ändern.

Während eines Live-Podcasts bei der Binance Blockchain Week teilte Alena ihre Gedanken über Markenbildung, Medienführung und das sich wandelnde Verhältnis von KI, Google und Krypto-Journalismus mit.

Sieh dir hier das komplette Podcast-Interview an und höre Alenas gesamte Sichtweise.

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Mit über zwanzig Jahren Erfahrung in Finanzen, Analyse und digitaler Medienarbeit nennt sie einen wichtigen Grundsatz:

  • Langfristige Integrität ist wichtiger als kurzfristiges Wachstum durch Tricks und genau das sollte heute das Überleben der Medien bestimmen.

Persönliche Marke entsteht im Kern, nicht über Sichtbarkeit

Alenas Tipp für Gründerinnen und Gründer ist einfach: Fang bei dir selbst an. Wenn du nur nach Bekanntheit jagst, ohne zu wissen, wer du bist, funktioniert das selten. Echtheit ist das Fundament.

Wichtige Punkte:

  • Finde deine echten Stärken heraus (Reden vor Publikum, Schreiben, Analysieren), damit deine persönliche Marke widerspiegelt, was du wirklich gut kannst.
  • Bau deine Marke auf diesen Stärken auf, um echt zu bleiben.
  • Arbeite mit Profis zusammen, um deine Stimme zu verstärken – aber ersetze sie nicht. Deine Marke soll immer zu dir passen.

„Wenn etwas unecht ist, funktioniert es nicht.” Sichtbarkeit sollte erst kommen, wenn schon etwas Echtes da ist – nicht umgekehrt.

Von klassischer Finanzwelt zu Krypto-Medien – Einstieg in die Zukunft

Alena startete im Finanzjournalismus und in der Marktanalyse und sprach schon im Jahr 2014 öffentlich über Bitcoin. Der Wechsel zu Krypto bedeutete, ein neues Gebiet zu betreten:

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  • Frühe Kryptomärkte waren volatil, ungeordnet und von Hype geprägt.
  • Gewohnte Analyse-Methoden passten nicht.
  • Das Ökosystem war klein. Hauptsächlich waren nur Fans, viel Hype und große Medienmacht dabei.

„Nichts hat für digitale Vermögenswerte zu dieser Zeit funktioniert”, sagt Alena.

BeInCrypto aufzubauen, hieß, ein ganz neues Netzwerk von Grund auf zu erschaffen und bei Disziplin sowie langfristigen Plänen zu bleiben, auch wenn andere schnelle Gewinne suchten.

BeInCrypto bleibt stark: Warum andere an Reichweite verlieren

Unsere Plattform setzte auf Vertrauen und Einsicht statt auf Klicks – und genau das wurde in der Zeit des Memecoin-Booms auf die Probe gestellt. Während viele andere Medien auf Hype gingen und fragwürdige Projekte bewarben, hat BeInCrypto:

  • Pressemeldungen stark begrenzt und die internen redaktionellen Regeln gestärkt.
  • Auf Inhalt, Integrität und eine saubere Trennung von Werbe- und Redaktionsarbeit gesetzt.

„Wir haben auf viele Millionen USD verzichtet, weil wir gemerkt haben: Das würde die Website langfristig zerstören”, erklärt Alena.

Dieser langfristige Blick hat BeInCrypto stabil gehalten. Viele Krypto-Medien haben dagegen an Reichweite verloren, weil sie nur auf Traffic-Spitzen oder SEO-Tricks setzten.

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So verändert Google alles

Neue Google-Algorithmus-Updates haben diese Strategie bestätigt. Laut Alena gilt:

  • Neuerungen sind oft und kaum vorhersehbar
  • KI-generierte Inhalte werden stärker geprüft
  • Dauerhafte Listenbeiträge und Bewertungen werden immer öfter von Google-KI ersetzt.
  • Wenn Pressetexte falsch zugeordnet, Affiliate-Links im redaktionellen Inhalt eingebaut oder die Werbequalität gesenkt wird, sind das starke Negativsignale.

„KI ist nicht der Feind, schlechte Strategie ist es.”

Bei BeInCrypto hilft KI, Recherche und erste Textentwürfe zu beschleunigen. Die Qualität bleibt dennoch hoch – das steigert Produktivität und erhält das Vertrauen.

KI als praktisches Redaktionstool – keine Bedrohung

Entgegen vieler Meinungen zerstört KI die Medien nicht. Bei BeInCrypto helfen KI-Tools:

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  • Sie unterstützen Journalisten bei Recherche und Schreiben.
  • Sie senken die Kosten pro Artikel.
  • Die Kontrolle bleibt bei Menschen, damit die Qualität stimmt.

Vertrauen ist entscheidend für Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen KI-Tools

Weil Suchen und Finden durch KI wie ChatGPT immer wichtiger werden, bringen alte PR-Tricks wie Massenaussendungen oder viele schwache Backlinks heute nichts mehr. Wer sichtbar sein will, braucht:

  • Autorität und Glaubwürdigkeit
  • Nennungen in vertrauenswürdigen Medien
  • Regelmäßige, hochwertige Inhalte
  • Langfristige Partnerschaften mit ehrlichen Plattformen

Ein aussagekräftiger Hinweis von einer glaubwürdigen Quelle zählt jetzt mehr als Hunderte schwache Platzierungen.

Werte der Gründerinnen und Gründer prägen die Unternehmenskultur

Mit 150 Menschen aus mehr als 50 Ländern legt BeInCrypto viel Wert auf Kultur, Struktur und gemeinsame Werte. Entscheidungen in der Redaktion, bei Bewerbungen und in der Strategie zeigen analytisches Denken, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit.

„Wenn du etwas für die Zukunft aufbaust, musst du dich immer an deinen Werten und deiner Basis orientieren”, betont Alena.

Möchtest du Alenas ganze Meinung hören? Schau das komplette Podcast-Interview hier.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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