Der Kongress in den USA steht kurz davor, einen historischen Schritt bei der Krypto-Regulierung zu machen. Senatorin Cynthia Lummis’ parteiübergreifender Gesetzentwurf zur Marktstruktur soll im Januar 2026 abgestimmt werden.
Nach zehn Jahren Unsicherheit soll das neue Gesetz jetzt mehr Klarheit für Entwickler bringen, Verbraucher schützen und dafür sorgen, dass der Bereich digitaler Vermögenswerte in den USA wächst – und nicht im Ausland.
SponsoredRegulierungsdruck nimmt zu – Lummis zieht sich zurück
Die Senatorin Cynthia Lummis aus Wyoming setzt sich schon lange für klare Regeln im digitalen Bereich ein. Am 19. Dezember hat sie verkündet, dass sie 2027 nicht erneut kandidiert. Trotzdem möchte sie ihren Gesetzentwurf weiter voranbringen.
„Unser Gesetzentwurf zur Struktur des Digital-Asset-Marktes gibt Entwicklerinnen und Entwicklern die Klarheit, die sie brauchen, und schützt gleichzeitig die Verbraucherinnen und Verbraucher“, schrieb Lummis am Sonntag auf X.
Sie betonte, dass klare Regeln wichtig sind, damit Innovationen in den USA entstehen können. Ihr Beitrag kam nur einen Tag, nachdem sie einen weiteren großen Schritt erklärt hatte: Den neuen Rahmen für sogenannte Skinny Master Accounts von Gouverneur Waller.
Laut der Senatorin soll dieser Plan die Operation Chokepoint 2.0 beenden und neue Möglichkeiten für innovative Zahlungen schaffen.
Die Krypto-Community achtet auf jedes Detail. Auch SEC-Chef Paul Atkins und Expertinnen wie Merlijn the Trader sagen, dass dieses Gesetz bisher nie dagewesene Sicherheit bei den Regeln geben könnte.
Sponsored Sponsored„Nach zehn Jahren Unsicherheit entsteht jetzt endlich ein Rahmen. Märkte sind selten auf sichere Regeln eingestellt“, so Merlijn auf X.
Gleichzeitig hat David Sacks, Trumps Experte für KI und Krypto, bestätigt, dass es mit den Verantwortlichen im Kongress Fortschritte gibt.
„… wir sind dem Ziel, ein großes Gesetz zur Krypto-Marktstruktur zu beschließen, das Präsident Trump gefordert hat, so nah wie nie zuvor. Im Januar wollen wir es fertigstellen!“, schrieb Sacks auf X.
SEC-Projekt „Krypto” ebnet den Weg
Im November 2025 kam durch SEC-Chef Paul Atkins’ „Projekt Krypto“ mehr Klarheit. Das Projekt stellt vier Kategorien für Token vor: digitale Rohstoffe, Sammlerstücke, Werkzeuge und tokenisierte Wertpapiere.
Sponsored SponsoredDie meisten Token, die nicht zu laufenden Investitionsverträgen gehören, fallen nun nicht mehr unter die Kontrolle der SEC. Das gibt der Branche endlich die gewünschten Leitlinien.
Auch Regeln für Krypto-Verwahrung durch Broker wurden überarbeitet. Rundgespräche zur Privatsphäre sollen jetzt einen guten Mittelweg zwischen Innovation und Marktsicherheit finden.
Bankenzugang, Behörden-Abstimmung und nächste Schritte
Auch im Dezember gab es wichtige Fortschritte. Am 16. Dezember bekam eine nationale Krypto-Bank die volle FDIC-Versicherung. Konten für Stablecoin-Zahlungen werden nun öffentlich kommentiert.
Die neue Regelung zu Master Accounts der US-Notenbank soll Banken, die im Krypto-Bereich arbeiten, leichter Zugang zum Bankensystem geben. Neue Spitzenkräfte bei der CFTC und FDIC sowie Gesetze wie der SAFE Crypto Act zeigen, dass beide Parteien an einer umfassenden Reform arbeiten.
Die Abstimmung im Januar wird als Wendepunkt gesehen. Wird der Lummis-Entwurf angenommen, könnte das Folgendes bedeuten:
- Die USA werden führend bei digitalen Vermögenswerten,
- klare Regeln für Gründerinnen und Gründer, und
- das Land bleibt in der schnellen Krypto-Welt weiterhin wettbewerbsfähig.
Mit Unterstützung aus beiden Parteien und mehr Hoffnung in der Branche könnte 2026 endlich das Jahr werden, in dem die USA die Krypto-Welt ordnen.