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Krypto-Holder verliert 24 Mio. USD durch Address-Poisoning-Angriff mit gewaltsamen Drohungen

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Phil Haunhorst

05 März 2026 23:00 CET

Ein Krypto-Besitzer namens Sillytuna hat etwa 24 Millionen USD in aEthUSDC durch einen Address-Poisoning-Angriff verloren. Bei dem Vorfall gab es zudem gewalttätige Drohungen.

Laut Daten auf der Chain hat der Angreifer den Großteil der gestohlenen Coins schon umgewandelt.

Das ist wichtig:

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  • Ein Address-Poisoning-Angriff ist ein Krypto-Betrug, bei dem Betrüger eine sehr ähnliche Adresse erstellen und eine kleine Überweisung an die Adresse des Opfers schicken.
  • Dadurch wird das Adressbuch des Opfers „vergiftet“, sodass es aus Versehen Coins an die Adresse der Betrüger und nicht an die wirkliche Empfängeradresse schickt.
  • Das Ganze funktioniert, weil viele Leute Wallet-Adressen aus der letzten Überweisung kopieren, statt immer die komplette Adresse zu kontrollieren.
  • Der Angriff auf Sillytuna ist Teil einer größeren, schlimmer werdenden Entwicklung. Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK war 2025 das bisher schlimmste Jahr im Krypto-Bereich mit 72 Angriffen.

Die Einzelheiten:

  • PeckShieldAlert hat die angegriffene Adresse als 0xd2e8…ca41 erkannt, die zu Sillytuna gehört. Rund 24 Millionen USD in aEthUSDC wurden abgezogen.
  • Sillytuna hat auf X bestätigt, dass bei dem Angriff Gewalt, Waffen und Entführungsdrohungen vorkamen. Die Polizei ist jetzt eingeschaltet.
  • Lookonchain hat verfolgt, dass der Angreifer den Großteil der Coins in 20,34 Millionen DAI getauscht hat. Ein kleinerer Teil wurde auf Arbitrum übertragen und in Hyperliquid genutzt, um Monero (XMR) zu kaufen.
  • Sillytuna bietet eine Belohnung von 10 Prozent auf jeden zurückgeholten Coin für Personen oder Plattformen an.

Das große Bild:

  • Körperliche Gewalt gegen Krypto-Besitzer ist 2025 um 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Entführung war dabei die häufigste Angriffsmethode und es gab deutlich mehr Überfälle.
  • Angreifer nutzen den Kauf von XMR gezielt, weil Monero ein Privacy Coin ist. Damit wollen sie Spuren auf der Chain verwischen und es schwieriger machen, gestohlene Coins zurückzubekommen.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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