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CLARITY-Act: Stablecoins-Yield-Beschränkung stärkt ausländische Währungen – USD im Nachteil?

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Geschrieben von
Oluwapelumi Adejumo

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Redigiert von
Phil Haunhorst

16 Februar 2026 11:00 CET
  • Die Digital Chamber fordert den US-Kongress auf, Gesetze zum Erhalt von Stablecoin-Belohnungen über DeFi zu schützen
  • Die Interessengruppe warnt: Ein umfassendes Renditeverbot bremst US-Innovationen und gefährdet die Rolle des US-Dollars in der digitalen Wirtschaft.
  • Banken stemmen sich gegen renditebringende Stablecoins: Gefahr von Regulierungslücken und Abzug von Einlagen
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Die Digital Chamber, eine führende Krypto-Community, hat den US-Kongress dazu aufgefordert, Renditemöglichkeiten für Stablecoins zu erhalten.

In ihrem aktuellen Vorschlag sagt die Gruppe, dass die derzeitigen Entwürfe im CLARITY-Gesetz die Grundmechanismen von DeFi verbieten könnten.

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Digital Chamber fordert US-Kongress auf, Renditen auf Stablecoins zu schützen

Die Gruppe hat die Gesetzgeber ausdrücklich gebeten, die Ausnahmen in Abschnitt 404 des vorgeschlagenen CLARITY-Gesetzes zu erhalten.

Diese Regeln unterscheiden zwischen klassischer „Verzinsung“, die Banken auf gesicherte Einlagen zahlen, und anderen Zinssätzen. Sie trennen diese Einnahmen von „Belohnungen“, die durch Liquiditätsbereitstellung (LP) auf dezentralen DEXs entstehen.

Die Chamber warnt: Wenn diese Ausnahmen gestrichen werden, dann wird nicht nur die Innovation im Land gebremst, sondern auch die „USD-Dominanz“ geschwächt.

Die Gruppe meint, dass, wenn in den USA regulierte Stablecoins rechtlich nicht mehr an DeFi-Märkten teilnehmen dürfen, Kapitalströme weltweit zu ausländischen digitalen Assets oder nicht regulierten Anbietern abwandern werden.

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Laut der Gruppe würde diese Entwicklung folglich die Nachfrage nach dem USD in der digitalen Wirtschaft verringern.

Außerdem hebt die Lobby-Gruppe hervor, dass ein Totalverbot von Renditen die Nutzer zu passiven Haltestrategien zwingen würde.

Ihnen zufolge kann dadurch sogar das Risiko eines „impermanenten Verlusts“ steigen. Dabei handelt es sich um ein Risikor, das durch Kursschwankungen bei Liquiditätspools entsteht.

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Digital Chamber bietet Zugeständnisse bei Regulierung

Die Bankenlobby vertritt dagegen die Ansicht, dass Stablecoins, die Renditen ohne Bankenvorschriften anbieten, riskante Schlupflöcher schaffen.

Laut ihnen bedroht diese Aufsichtslücke die Stabilität des gesamten Finanzsystems. Sie behaupten zudem, dass hochverzinste Stablecoins Kapital von lokalen Banken abziehen würden.

Als Kompromiss schlägt die Chamber vor, dass bei Stablecoins klar erklärt werden muss, dass ihre Renditen nicht mit Bankzinsen vergleichbar und nicht FDIC-versichert sind.

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Sie empfehlen außerdem, dass Aufsichtsbehörden eine bundesweite „Einlagen-Auswirkungsstudie“ zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes durchführen.

Laut der Gruppe wird diese Untersuchung belegen, dass Stablecoins das klassische Bankensystem eher ergänzen als stören.

Die Empfehlungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Gespräche über das neue große Marktstrukturgesetz (CLARITY-Gesetz) ins Stocken geraten.

Ein Treffen im Weißen Haus zwischen Bankenvertretern und Chefs aus der Krypto-Community blieb zu Beginn dieser Woche offenbar ergebnislos.

Lobbyisten an der Wall Street bleiben weiterhin strikt gegen alle Schritte, die erlauben würden, dass Stablecoin-Anbieter außerhalb von Banken Renditen an Kunden zahlen. Sie sehen solche Produkte als direkte Bedrohung des klassischen Einlagenmodells.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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