Krypto-Scammer hacken die Kampagnen-Website von Trump

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IN KÜRZE
  • Hacker haben eine Woche vor der Wahl eine der Wiederwahl-Websites von Präsident Trump unkenntlich gemacht.

  • Die Angreifer gaben an, diskreditierende Informationen über den Präsidenten zu haben und baten um Kryptospenden in Monero.

  • Der Angriff dauerte nicht länger als 30 Minuten und die Website wurde inzwischen vollständig wiederhergestellt.

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Etwa eine Woche vor den US-Präsidentschaftswahlen gelang es Hackern gezielt auf eine der Wiederwahl-Websites von Donald Trump zuzugreifen. Der Hack wurde erstmals von Gabriel Lorenzo Greschler bemerkt. Greschler teilte die Information auf Twitter. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, den 27. Oktober, gegen 16 Uhr pazifischer Zeit.



Der Angriff dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Die Angreifer verbreiteten die Nachricht, sie hätten kompromittierende Informationen über Trump und seine Familie. Ferner teilten sie eine Aufforderung Gelder in der Kryptowährung Monero zu senden.

Techcrunch berichtet:

Die Schuldigen haben wahrscheinlich Zugriff auf das Webserver-Backend von donaldjtrump.com erhalten und eine lange Strecke von verschleiertem JavaScript eingefügt, wodurch eine Parodie der FBI-Nachricht „Diese Website wurde beschlagnahmt“ erstellt wurde, die über dem normalen Inhalt angezeigt wurde.

Ein Screenshot von Techcrunch.

Eine Meinungsumfrage der besonderen Art

Das Ziel der Angreifer bestand darin, die Besucher der Website zu einer Abstimmung zu ermutigen. Dabei ging es darum, ob kompromittierende Informationen veröffentlicht werden sollten. Durch die Spende an zwei unterschiedliche Monero-Wallets konnten die Besucher abstimmen.

Eine Wallet befürwortete die Freigabe der Informationen, die andere die Klassifizierung – die Idee war, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt die Salden verglichen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

Zu den diskreditierenden Informationen gehörten Berichten zufolge Trumps Beteiligung an der „Entstehung des Coronavirus“ und Beweise für seine „kriminelle Zusammenarbeit mit ausländischen Akteuren zur Manipulation der Wahlen 2020“. Es ist zu beachten, dass nach dem Vorfall keine Informationen veröffentlicht wurden.

In Bezug auf die Trump-Kampagne äußerte sich Kommunikationsdirektor Tim Murtaugh zu dem Angriff und twitterte:

[Mein Team arbeitet in] Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden, um die Quelle des Angriffs zu untersuchen.

Und:

Es gab keine Exposition sensibler Daten, da keine davon auf der Website gespeichert sind. Die Website wurde wiederhergestellt.

Sollten sich weitere Details in diesem Fall ergeben, wird BeInCrypto darüber berichten.

Auf Englisch geschrieben von Colin Adams, übersetzt von Alexandra Kons

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